Urologische Spitzenmedizin am KEH
- Pro:
- Bestes Urologisches Team in Europa
- Kontra:
- Sonst normales Krankenhaus
- Krankheitsbild:
- Da Vinci Prostatektomie mit Nervenerhalt am 07.08.26
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich befand mich vom 07.08.26 bis 19.08.26 zur stationären Behandlung im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH). Am Aufnahmetag wurde bei mir eine roboterassistierte radikale Da-Vinci-Prostatektomie durchgeführt.
Medizinische Versorgung:
Herausragend. Mit Prof. Dr. med. Frank Friedersdorff und Prof. Dr. med. Bertrand Guillonneau vereint das KEH die besten urologischen Spezialisten, die es zurzeit in Europa gibt, Besser geht es nicht. Die Operation wurde zu meiner vollsten Zufriedenheit und maximal nervenschonend durchgeführt. Aus meiner medizinischer Sicht ein absolutes Spitzenniveau!
Pflege und Station:
Das KEH selbst ist ein normales Krankenhaus mit vielen Höhen und Tiefen-angefangen beim Krankenhauscatering (die Firma ist bemüht) bis hin zur allgemeinen Pflege auf der Station. Es ist eben ein Krankenhaus und kein Hotel mit persönlicher Privatpflege. Auf der urologischen Station möchte ich jedoch Schwester Juliane ganz besonders hervorheben. Sie ist die gute Seele der Station und eine extrem fachkompetente Krankenschwester. Immer freundlich, mit großer Empathie und einem enormen Fachwissen sorgt sie dafür, dass man sich als Patient bestens aufgehoben fühlt. Ihre langjährige Erfahrung in der Urologie spürt man sofort.
Fazit:
Wer urologische Spitzenmedizin auf europäischem Top-Niveau sucht, ist hier goldrichtig. Vielen Dank an das gesamte Team für den reibungslosen und erfolgreichen Eingriff!
Wolfgang Juncker


1 Kommentar
Auch wenn ich dieses Mal vieles im Argen fand, so muss ich Ihnen doch sagen, das ich in Berln schon Krankenhäuser kennengelernt habe bzw konkret 1 Krankenhaus, das in einigen Dingen noch weit erschreckender war als Herzberge.
Da ich nicht weiss, ob man hier den Namen der Klinik nennen darf, nur soviel: es handelt sich um eine grosse Klinik am östlichen Stadtrand. Dort bekommen Sie Medikamente, von denen Sie vorher ausdrücklich gesagt und geschrieben haben, dass sie diese nicht vertragen und wo die Ärzte auch anscheinend nicht wissen, dass man diese bei dem entsprechenden Krankheiten bzw Grunderkrankung auch gar nicht einsetzen darf.
Da setzen die Ärzte Ihnen Schmerznittel an mit der Versicherung, dass Sie soviel wie nötig bekommen und die Schwestern duskutieren dann mit Ihnen rum bzw verweigern Ihnen einfach die Gabe.
Überhaupt wird da mit Ihnen in einer Art und Weise kommuniziert, wo man den Oberarzt msal fragen müsste, ob er es nötig hat, Pflegepersonal zu beschäftigen, das verhaltensmässig wohl aus der Gosse kommt und das Bedürfnis hat, dieses den Patienten auch mitzuteilen.
Ich habe es 2 Mal erlebt, das ganz klar als Demente erkennbare Patienten vor uns Mitpatienten aufs Übelste agressiv beschimoft wurden.
Glauben Sie mir, dagegen ist Herzberge ein Juwel und es ist sehr schade, das sich Herzberge durch sein chaotisches Verhalten - und wie in meinem Fall jetzt einfach schlichtem Unwillen noch einmal genauer hinzuschauen - sich seinen doch insgesamt immer noch recht guten Ruf gerade selbst zerschiesst.
Ich habe in der Urologie 2018 mal einen Mitpatienten gehabt, der kam extra aus Nordhausen angefahren, um sich im KEH operieren zu lassen und das will schon was heissen!
Ihnen, sofern noch nicht genesen, gute Besserung!