Keine Kommunikation mit dem Patienten
- Pro:
- Gibt es nicht
- Kontra:
- Man fühlt sich in diesem Krankenhaus nicht gut aufgehoben
- Krankheitsbild:
- Bronchialkarzinom
- Erfahrungsbericht:
-
Meine Mama wurde letzte Woche notfallmäßig in die Klinik eingewiesen. Leider stellte sich eine nicht so schöne Diagnose heraus. Ich war Teils bei den Arztgesprächen dabei, die teils sehr herablassend waren, Aufklärung war gleich null, wenn man einen Arzt brauchte war keiner da, haben einmal sogar drei Stunden gewartet und dann musste ich zu ihm in die Notaufnahme da der zuständige Arzt schon daheim war! Dann wurde meine Mutter ständig für verwirrt dargestellt, wo ich als Angehöriger selbst schon blöd im Kopf war weil die einen da drin komplett zum verzweifeln bringen. Der eine Arzt sagte nicht glatt, wieso sie nicht früher zum Arzt gegangen ist (was fällt dem ein!) der andere sagte "sie sind eine große Baustelle", kann man bei einer Krebsdiagnose voll gebrauchen! Wir haben erst so richtig gewusst was los ist, als wir den Entlassungsbericht erhalten haben! Teils war meine Mutter bis Nachmittag nüchtern bis sie dann endlich mal doch ihre Untersuchungen hatte. Wurde um fünf aber schon aufgeweckt um das Pulver für die Koloskopie zu trinken und kam dann erst Nachmittags dran. Ein Paar Krankenschwestern auf Station 1 waren sehr nett. Nie in meinem ganzen Leben würde ich jemand von meiner Familie in dieses Krankenhaus schicken. Ich finde bei bestimmten Diagnosen brauchen die Patienten einfach mehr Aufklärung und Einfühlungsvermögen das ist hier nicht gegeben.


1 Kommentar
Herzlichen Dank. Die Rückmeldung freut uns sehr!
Viele Grüße
Jürgen Stern