Nie wieder
- Pro:
- Mitarbeiter in der Kantine und auch auf Station, die mit der Behandlung selbst nichts aktiv zu tun haben. Die Erfahrung aber wenn man es anspricht bestätigen, auch ohne dass die Aussagen getroffen haben. Sporttherapeuten sind auch okay
- Kontra:
- Mitarbeiter die aktiv in der vor allem psychischen Behandlung der Patienten zugeordnet sind.
- Krankheitsbild:
- Psychische Erkankungen
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Sehr enttäuschend. War im Mai/Juni 2025 zur Psychosomatischen Reha dort. Gesundheitszustand hat sich dort verschlechtert, bei Aufnahme war die Chefärztin noch da. Gab mir zu verstehen dass eine Umschulung gemacht werden solle. 1 Gespräch, die Markanten Worte "Ihnen läuft die Zeit davon, nicht mir". Ebenso dass ich eigentlich gar nicht Rehafähig sei mit den Symptomen die vorliegen. "Aber sie sind ja jetzt hier".
Verschlimmerungen wurden am Ende dokumentiert und als Diskrepanzen zwischen Klinik und Patient benannt. Ich habe immer wieder der Oberärztin und auch der Psychologin geklagt, dass ich das Gefühl habe das es schlimmer wird, es wurde immer wieder gut zugeredet, es wurde mit Konsequenzen "gedroht" was ein Abbruch bedeuten würde. Aufgrund des sich verschlimmernden Schlafmangel fielen meine geröteten Augen auf, statt den Schlafmangel ernst zu nehmen stellte man mir mehrfach die Frage ob ich Drogen nehme.
Das Abschlussgespräch 1 Woche vor Abreise mit der Psychologin wurde von ihr abgebrochen, weil ich keinen Therapierfolg feststellen konnte,eher eine Verschlechterung des gesamten Zustands, das Gespräch sollte vor Ende der Maßnahme nochmal fortgesetzt werden, was soll ich sagen, das hat nie stattgefunden. Ihre letzten Worte: "Ich dachte wir würden uns gut verstehen"
Beim Abschlussgespräch mit der Oberärztin stellte sich heraus dass ich als voll Leistungsfähig entlassen werden sollte. Die Einschätzung für die letzte Tätigkeit wurde auf 3-6 Stunden angepasst, nachdem sie zugab sich mit der Tätigkeit in dem Beruf noch auseinandersetzen zu müssen.
In der zweiten Hälfte der Reha fiel es mir aufgrund des schlechter werdenden Zustands auch immer schwerer an den Therapien teil zu nehmen oder morgens am Frühstück teil zu nehmen. Auch das wurde akzeptiert. "Sie sind ja nicht verpflichtet". Selbst davon findet man im Entlassbericht nichts, dort steht sogar dass ich an allem Teilgenommen habe. Die Drv hats aber auch nicht interessiert. Maßnahme ist ja beendet worden.


3 Kommentare
Ich kann die Schilderungen nur bestätigen. Besonders das Verhalten einiger Führungskräfte und Leitungen ist problematisch. Kritik wird nicht zugelassen, wer etwas anspricht, wird schnell zur Zielscheibe. Von Mitarbeiterführung im eigentlichen Sinne keine Spur – stattdessen wird mit Druck und Einschüchterung gearbeitet