Arbeitsbedingungen in den MEDIAN Saale Kliniken Bad Kösen I
- Pro:
- ? Keine positiven Aspekte erkennbar. wer hier arbeitet, tut dies trotz der Bedingungen, nicht wegen ihnen
- Kontra:
- Unmenschlicher Leistungsdruck. Keine Wertschätzung für Mitarbeiter Systematisches Ausgrenzen von Kritikern Massiv überlastete Belegschaft Hoher Krankenstand, hohe Fluktuation Betriebsrat handelt gegen Mitarbeiterinteressen.
- Krankheitsbild:
- K/A
- Erfahrungsbericht:
-
Ich möchte meine Erfahrungen als Mitarbeiter in den MEDIAN Saale Kliniken Bad Kösen teilen, um anderen einen ehrlichen Einblick zu geben.
Die Arbeitsrealität.
Die Arbeit dort ist für mich und viele Kollegen unerträglich geworden. Der Druck ist systematisch und permanent. Wer nicht funktioniert, dem wird unmissverständlich klar gemacht, sich gefälligst nach etwas Neuem umzusehen. Von Wertschätzung oder Menschlichkeit keine Spur. Die tägliche Belastung ist so hoch, dass viele gesundheitlich am Ende sind. Hoher Krankenstand und hohe Fluktuation sprechen für sich. Die auf der Karriereseite beworbenen "flexiblen Arbeitszeiten" und "Gesundheitsförderung" sind in der Realität nicht existent. Man wird ausgepresst, bis nichts mehr geht.
Enttäuschende Rolle des Betriebsrats.
Besonders schockierend ist für mich die Haltung des Betriebsrats. Eigentlich soll er die Interessen der Mitarbeitenden vertreten und schützen. In meiner Wahrnehmung passiert hier das Gegenteil. Der Betriebsrat stellt sich nicht vor die Belegschaft, sondern agiert als verlängerter Arm der Klinikleitung. Wer Probleme anspricht oder sich gegen die unhaltbaren Zustände wehrt, bekommt keine Unterstützung, sondern wird allein gelassen. Ein Betriebsrat, der nicht hinter den Beschäftigten steht, macht seine Aufgabe zunichte. Statt Ansprechpartner zu sein, herrscht Schweigen. So fühlt man sich doppelt ohnmächtig.
Fazit.
Ich rate jedem, sich genau zu überlegen, ob man sich diesen Bedingungen aussetzen möchte. Die Klinik wirbt mit schönen Worten, doch die Realität ist geprägt von Überlastung, fehlender Unterstützung und einem Umgang, der an würdelose Zustände grenzt. Bis sich grundlegend etwas ändert – in der Führungskultur und bei der Haltung des Betriebsrats – wird sich für die Beschäftigten nichts verbessern.
Ich hoffe, dass meine Offenheit dazu beiträgt, diese Missstände nicht länger zu ignorieren. Die Verantwortlichen sind in der Pflicht, endlich zu handeln.


2 Kommentare
Ich kann die Schilderungen nur bestätigen. Besonders das Verhalten einiger Führungskräfte und Leitungen ist problematisch. Kritik wird nicht zugelassen, wer etwas anspricht, wird schnell zur Zielscheibe. Von Mitarbeiterführung im eigentlichen Sinne keine Spur – stattdessen wird mit Druck und Einschüchterung gearbeitet