Der Bogen um dieses Haus kann nicht groß genug sein
- Pro:
- Kaffeeautomat im Aufenthaltsraum der Wahlstation
- Kontra:
- Mangelnde Hygiene, unzureichend ausgebildetes und informiertes Pflegepersonal mit teilweise katastrophalen Deutschkenntnissen
- Krankheitsbild:
- Darmkrebs
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Wo soll ich anfangen...? Im Zimmer, welches uns zugewiesen wurde - angeblich geputzt und desinfiziert - waren Blutflecken auf dem Boden und an der Schranktür. Daher war schon der erste Eindruck nicht sehr vertrauenswürdig. Das Blut an der Schranktür war übrigens noch da, als wir 3 Tage später verlegt wurden. Allgemein ist die Hygiene eh ein sehr weites Feld in diesem Haus. Spritzen oder Sauerstoffmasken, die auf den Boden fallen, werden nicht entsorgt oder mindestens desinfiziert, nö, wenn man nicht meckert, bekommt der Patient trotzdem die Injektion oder die Maske umgelegt. 90% des Pflegepersonals versteht man aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse sehr schlecht, außerdem rennen viele Praktis und Azubis auf den Gängen rum, die aber logischerweise den Patienten sehr selten helfen können, wenn keine examinierte Fachkraft in der Nähe ist.
Bei der angeblichen Chefarzt-Behandlung kann es schon passieren, dass man den Chefarzt 4 Tage nicht zu Gesicht bekommt, das Pflegepersonal ist schlecht über den Zustand der Patienten informiert, ansonsten kämen bei einem Patienten mit künstlichem Darmausgang nicht so lustige Fragen wie, ob der Patient heute schon auf der Toilette war und Stuhlgang hatte. Die Liste ist unendlich lang und nach Gesprächen mit anderen auf den Gängen und im Wartebereich ist das keine dieser berühmten Einzelfälle. Fazit der Geschichte ist, dass es hier zu 100% nicht um die Menschen, sondern ums Geld geht. Bestes Beispiel: Man muss nach der OP für eine Nacht auf die Intensivstation und schon sollen die Koffer gepackt werden und man wird aus dem Zimmer geschmissen, um Platz für Notfälle zu haben. Das kann man ja noch verstehen, um sich auf das folgende "Reise nach Jerusalem"- Spiel einzulassen, ABER fun fact, zahlt man 149€, darf man das Zimmer für sich blocken. Also soviel zur Relevanz der Notfälle und die Pflege, wo man schon bei akuten Schmerzen und einem Notfall 20 Minuten auf einen Arzt warten muss. Dann entscheidet der Arzt was, aber er macht erst seine Visite weiter, bevor er aufschreibt, was gemacht werden soll, denn vorher macht das Pflegepersonal nichts. Dass man eine examinierte Kraft zur Visite mitnimmt, alles direkt erledigt, damit der Patient nicht länger leidet, ist leider etwas, was ich von früher kenne, aber hier nicht mehr zur Routine gehört.
Ich empfehle, geht in ein anderes Krankenhaus. Seitdem der Träger hier gewechselt hat, kennt das Niveau des Klinikums nur noch eine Richtung, abwärts.


2 Kommentare
Wir knabberten an den besagten 10% und somit kam eine Mitarbeiterin herein die uns sehr forsch darauf hinwies das wir jetzt zuführen müssen!! Einem 2 Tage alten Babys das 2 Wochen zu früh kam 50ml alle 2 Stunden nachdem sich unser Sohn mehrmals die Nacht übergeben hatte, haben wir auf unser Bauchgefühl gehört und die Menge selbstständig reduziert, er nahm gut zu und wir konnten schnell nach Hause, dort kam dann endlich der Milcheinschuss und wir hatten Zeit uns entspannt mit dem Thema stillen auseinander zu setzen.
Dank 2 engagierten Kinderärztinnen die uns gezeigt hatten wie wir mit einen Spritze anstatt einer Flasche füttern konnten haben wir es trotzdem geschafft, das die Brust trotz der ganzen Strapazen zu Hause noch akzeptiert wurde.
Zudem muss ich anmerken das eine Krankenschwester so dermaßen nach Parfüm gerochen hat, das selbst mein Mann als er wieder kam fragte was hier denn so riecht, da war die Dame schon eine Stunde nicht mehr da.
Also kurz gesagt,
Kreisaal super! Mutter Kind Station leider sehr
zufrieden…