Professor gesucht, Blutentnahme bekommen: keine transparente Terminvergabe!
- Pro:
- Nichts
- Kontra:
- Unwissenschaftliche unwirtschaftliche unabgesprochene Vorgehensweise
- Krankheitsbild:
- Gelenkbeschwerden
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
????? – Professor gesucht, Blutentnahme bekommen: keine transparente Terminvergabe!
Meine Erfahrung mit der Terminorganisation bei Prof. Dr. Peter Härle im Marienhaus Klinikum Mainz war ausgesprochen enttäuschend.
Ich bin wegen seit längerem ungeklärter Gelenkbeschwerden nach Mainz gefahren. Von einem Spezialisten für Rheumatologie und Immunologie erwarte ich, dass ich meine Symptome und medizinischen Fragen persönlich ansprechen kann, bevor die weitere Diagnostik geplant wird.
Schon bei der Online-Buchung über Doctena beginnt das Problem: Dort wird zwar „Blutentnahme vor Erstvorstellung“ angeboten. Für mich ging aber nicht eindeutig hervor, dass am Tag der Blutentnahme überhaupt kein Gespräch mit dem Professor stattfindet, auch nicht danach. Wer einen Termin bei einem Spezialisten bucht, muss das vorher klar erfahren!
Vor Ort erklärte mir die Sekretärin, es sei zunächst nur die vorgesehene Blutuntersuchung möglich. Ein ärztliches Gespräch stand nicht zur Verfügung. Damit wurden meine konkreten Fragen gar nicht erst aufgenommen.
Ich wollte unter anderem mögliche mitochondriale Schädigungen, immunologische Rezeptorfragestellungen und Lyme-Borreliose ansprechen. Ich erwarte nicht, dass der Arzt alle gewünschten Tests anordnet. Ich erwarte aber, dass er die Überlegungen anhört, einordnet und fachlich begründet, was sinnvoll ist und was nicht.
Warum nicht zuerst die geplante Blutentnahme und direkt im Anschluss ein kurzes Arztgespräch? Wenn zusätzliche Untersuchungen medizinisch angezeigt gewesen wären, hätte man je nach Laborablauf vielleicht noch am selben Tag weitere Proben entnehmen können. So ließen sich womöglich erneute Blutabnahmen, weitere Anfahrten und Kosten vermeiden.
Stattdessen schien ein starrer Standardablauf wichtiger zu sein als eine transparente Abstimmung mit dem Patienten. Ich fuhr ohne Blutentnahme, ohne Arztgespräch und ohne Erkenntnisgewinn wieder nach Hause. Besonders ärgerlich: Die Anfahrt nach Mainz hätte ich mir bei korrekter Aufklärung über den reinen Blutentnahmetermin sparen können.
Ich bewerte ausdrücklich die Terminorganisation und Kommunikation, nicht die medizinische Kompetenz des Professors. Die konnte ich mangels Gespräch gar nicht beurteilen. Für mich war das weder patientenorientiert noch akzeptabel. Ein Stern.


2 Kommentare
Wir knabberten an den besagten 10% und somit kam eine Mitarbeiterin herein die uns sehr forsch darauf hinwies das wir jetzt zuführen müssen!! Einem 2 Tage alten Babys das 2 Wochen zu früh kam 50ml alle 2 Stunden nachdem sich unser Sohn mehrmals die Nacht übergeben hatte, haben wir auf unser Bauchgefühl gehört und die Menge selbstständig reduziert, er nahm gut zu und wir konnten schnell nach Hause, dort kam dann endlich der Milcheinschuss und wir hatten Zeit uns entspannt mit dem Thema stillen auseinander zu setzen.
Dank 2 engagierten Kinderärztinnen die uns gezeigt hatten wie wir mit einen Spritze anstatt einer Flasche füttern konnten haben wir es trotzdem geschafft, das die Brust trotz der ganzen Strapazen zu Hause noch akzeptiert wurde.
Zudem muss ich anmerken das eine Krankenschwester so dermaßen nach Parfüm gerochen hat, das selbst mein Mann als er wieder kam fragte was hier denn so riecht, da war die Dame schon eine Stunde nicht mehr da.
Also kurz gesagt,
Kreisaal super! Mutter Kind Station leider sehr
zufrieden…