Schizophrenie/ Psychose/Compliance des Patienten
- Pro:
- Klinikpark,Kapelle Lage an der Dresdner Heide, fachliche kompetentes langjähriges Pflegepersonsal zum Teil
- Kontra:
- Schlechtes Entlassungsmanagment durch Sozialarbeiter
- Krankheitsbild:
- Erstdiagnose Schizophrenie/ Psychose
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Erstdiagnose des Ende 20 jährigen Sohnes: Paranoide Schizophrenie
indiziert durch Cannabis-
Konsum
Sohn war mehrfach dort stationär auf geschlossener und offener Station
Fokus der Therapie liegt auf Betreutem Rauchen durch das Pflegepersonal, aus mangel an weiteren Therapeutischem Personal.
Mängel in der Einbeziehung von nahen Familienangehörigen.
Keine fachlich fundierten Bemühungen aller an Therapie beteiligten erkennbar um Compliance für notwendige Medikation zun
erreichen.
Keine Patientenschulung zum Krankheitsbild.
Auch bei Erkrankung die mit Konzentratonsschäche und weiteren kognitiven Einschränkungen einhergeht,ist dies in einfacher Sprache und in einem kurzem höchstens 15 Minutigem Vortrag möglich, indem Patienten selbst ihre eigenen Fragen zur Erkrankung stellen können.
Mangelde Aufklärung des Patienten zu den Gefahren der Chronifizierung der Erkrankung ohne Medikation.
Mangelnde fachliche Einschätzung der Kognition/ Selbstgefährdungspotentiales zum Entlassungszeitraum.
Insgesamt viel zu langer Klinikaufenthalt mit extrem hoher Hospitalisierung.
Fehlendes Entlassungsmanegment durch Sozialatbeiter.
Möglichkeiten zur Stabilisierung des Patienten wurden nicht beantragt, wie zum Beispiel eine Rehabilitstionsmaßname für psychich Kranke, in einer Rehaklinik die auch
Patienten mit der Diagnose Schizophrenie/ Psychose aufnimmt.
Ärzte wie immer mit wenig Zeit für Angehörigengespräche,(1 persönliches Arztgespräch in mehreren Krankenhausaufenthalten)
(Damaliger Stationsarzt, evt.auch Oberarzt mußte ja zur Coronazeit noch als Impfarzt in Dresden helfen!)
Lob: Pflegepersonal meist offen im
Kontakt mit Angehörigen,
verläßlich bei der Vermittlung
von Telefonaten zum Patienten
und bei der Verwahrung von Wertgegenständen des Patienten.
Fazit: Zu langer Klinikaufenthalt,
mangelnde fachliche Kompetenz
um Chronifizierung zu
vermeiden.
Beschränkte
Ergotherspieangebote
Kognitive Überforderung mit
Korbflechtarbeiten.
Stigmatisatisierung von
Patienten mit Codiagnose
Substanzmittelabusus.
Meinen Kommentar hinterlasse ich, damit Sie meine Kritik zum Anlaß nehmen, die fachliche Betreuung zu verbessern.
Auf den Einfluß der Ernährung auf die Gesundung oder Stabilisierung des Patienten habe ich aus Platzgründen verzichtet.


1 Kommentar
Da stimme ich zu.