Schmerztherapie, ärztliche Indikation und Verpflegung unzureichend
- Pro:
- Freundliche und fürsorgliche Krankenschwestern, gute Unterbringung (2-Bettzimmer)
- Kontra:
- Unkonkrete Bewertung Blutbild, nichteingehen auf Anzeichen einer Lungenentzündung, unbefriedugende Verpflegung
- Krankheitsbild:
- ISG-Schmerzen, linke Seite, Stufe 10
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich war weibliche Patientin für 2 Wochen im Januar/Februar 2026 in der Schmerztherapie. Das 2-Bettzimmer hatte einen guten Standart. Ich spürte eine professionelle Freundlichkeit und Fürsorge des Kranken- und Pflegepersonals. Als Vegitarierin war die Verpfleung hinsichtlich Aufklärung, Zubereitung und Optik nicht besonders lobenswert. Während des Aufenthaltes gab es einige Patienten die mit der ärztlichen Betreuung und Indikation nicht zufrieden waren, weil die Infiltrationen nicht angeschlagen hätten. Dies kann ich auch bestätigen. Auch würden ehemalige Patienten wegen wiederkehrenden Schmerzen mehrmals im Jahr die Klinik erneut aufsuchen. In der Nacht vor der letzten Infiltration ging es mir schlecht durch Hustenanfälle mit Erbrechen und bat die Nachtschwester um Hustentropfe. Morgens hatte ich eine Stunde vor der Infiltration erhebliche Kreislaufprobleme und wurde von Krankenschwestern betreut. Kein Arzt kam zwecks Untersuchung auf mich zu und ich wurde in den Behandlungsraum gefahren und bekam die 3. Infiltration. Danach ging es mir schlecht und wurde ein paar Tage später Samstagsnachmittag mit Hustenattaken entlassen. Ein paar Tage später diagnostizierte mein Hausarzt eine abklingende Lungenentzündung. Also hatte ich im Krankenhaus eine unbehandelte Lungenentzündung bekommen. Ich bemerkte temporäre kraftlosigkeit und Temperaturschwankungen. Es fand also keine Kommunikation zwischen Krankenschwester und Arzt stat, obwohl ich meine gesundheitlichen Probleme bei der Morgenvisite anmerkte.

