Der erste Eindruck, wenn man die Klinik von außen sieht, ist sehr positiv und wird dann vom Eingangsbereich noch bestätigt. Die Rezeption kommt einem Hotel sehr nahe, die Begrüßung und Aufnahme ist sehr herzlich. Nach den Formalitäten und einer kleinen Einweisung in die Örtlichkeiten, wird man mit seinem Gepäck zum Zimmer gebracht.
Auch die Ausstattung des Zimmers, entspricht dem eines Hotels. Ein bequemer Sessel, ein Beistelltisch, ein Hocker und eine Stehlampe runden das Bild des Zimmers ab. Ein Bett mit sehr bequemer Matratze, ein Schreibtisch, ein kleiner Schrank mit Safe, ein großer Schrank für Kleidung, eine Garderobe und ein funktionelles Bad vervollständigen das zu Hause auf Zeit. Der Teppichboden hat schon sehr gelitten, ist verbesserungsfähig, aber das bleibt bei ständiger Nutzung nicht aus.
In den Dreieinhalb Wochen meines Aufenthalts, habe ich nur gute Erfahrungen gemacht, sowohl mit dem Personal, den Therapeuten, dem Reinigungsteam, sowie den Ärzten. Immer nett und freundlich, immer ein Lächeln im Gesicht(trotz Maske) und immer ein offenes Ohr, wenn Fragen oder Probleme auftauchten.
Die Therapieräume sauber und gut ausgestattet, das Thermalbad innen sehr angenehm, außen nicht in Betrieb(Frost) und die Sauna war auch leider nicht in Betrieb.
Das Essen abwechslungsreich und immer lecker und je drei Essen standen Mittags und Abends zur Auswahl. Kostenloses Mineralwasser und Tee für jeden. Der Speisesaal, Park Restaurant, großzügig und auch hier Hotelatmosphäre. Im Eingangsbereich ist ein Bistro angegliedert, wo man Getränke und Kuchen bekommt oder einfach nur sitzen und lesen kann.
Mein Fazit ist wie folgt, ich kann die Klinik „Schwäbische Alb“, jederzeit empfehlen, wenn es Richtung Rheuma und Orthopädie, sowie psychologischer Betreuung und Ernährungsberatung geht.
Viele Angebote in der Freizeit wie, Kino-Filme, Vorträge, Bastelkurse und freiwillige Kurse wie, Rückenschule, Gymnastik usw.
Und sie liegt n einer tollen Umgebung, die man erkunden sollte.
1 Kommentar
Habe diese oben geschilderte Situation persönlich mitbekommen.
Dabei kann ich das Geschehene bestätigen. Wobei ich das Vorangegangene schon beobachten konnte.
Chefarzt bemühte sich persönlich mit der Patientin , da sie im Vorfeld sehr aufgeregten verbal auf sich aufmerksam gemacht hatte. Meiner Einschätzung nach hatte sie sich in eine phobieartiger Angst vor Treppenabgängen gesteigert. Schweißgebadet und laut weinend stand sie oberhalb der fünf Stufen. Hielt sich an der Mauer fest und wollte sich nicht helfen lassen. Vorausgehend war das laute ablehnde Ersuchen die Untersuchung doch in einem unten barrierefreien Untersuchungszimmer durchzuführen, das vom Arzt vehement abgelehnt wurde. Das würde zu viel Probleme bringen. Deswegen sie doch nach oben sich helfen lies und dabei schon ihre Angst vor dem abgehen bekundete.lautstark von außen hörbar wurde die untersuchung abgebrochen.
Dann versuchte er mit Druck, er hätte nicht so viel Zeit und noch andere Patienten, die Patientein nach unten zu bringen. Sie blockierte und er lies sie einfach stehen und holte eine Schwester. Diese versuchte durch eindringliches Zusprechen sie beim Absteigen der Stufen zu bewegen. Kein Erfolg.
Ich erkannte die Situation und sprach in ruhigen Worten auf sie ein und konnte sie dazu bewegen und auf die andere Seite. Der Arzt lief wieder vorbei und holte die nächste Patientin. Eine Schwester kam noch dazu und half mir Stufe für Stufe sie nach unten zu helfen. Stark zitternd, schweißgebadet und völlig erschöpft setzte sie sich in ihren Rollader und schimpft lautstark. Sie erklärte sich den umsitzenden Patienten ihrer Behinderungen, in einer eher zorniger Stimme.
Begleitete sie zur weiteren Anwendung, wollte sie in dieser Situation nicht alleine lassen.
Fazit:
Nach meiner Einschätzung nach, müsste bei einer Problempatientin mit solchem Handicap eine barrierefreien Untersuchungszimmer zugestanden werden.
Der Arzt hat derart falsch reagiert. Und ist total überfordert gewesen.
Egal wie sich die Patientin gab, aber so geht man mit Menschen nicht um.
Im Übrigen hatte ich mich beim dem Chefarzt vorstellig gemacht und von dem Vorfall unterrichtet.