Kompetente Klinik, aber für fittere eher demotivierend
- Pro:
- Sehr engagierte und kompetente Mitarbeiter
- Kontra:
- Baustelle, wenig Fokus auf Wiedererlangung der Fitness
- Krankheitsbild:
- Hüft- Endoprothese
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich war nach einer Hüft OP 3 Wochen zur AHB in der Klinik und habe mich ganz gut erholt. Hervorzuheben sind das sehr nette und kompetente Team in allen Bereichen sowie das hotelartige Ambiente der Anlage (auch wenn der Komfort durch die Bauarbeiten gerade etwas leidet)
Was mir zu schaffen gemacht hat: Die Philosophie der Klinik ist darauf ausgelegt, alles zu verbieten, was in irgendeiner Weise zu Komplikationen führen könnte. Für Leute, die halbwegs fit sind, bedeutet das, komplett ausgebremst zu werden. Ich habe die Reha begonnen in der Hoffnung, am Ende die Grundlagen zu haben für ein normales Leben. Heimgefahren bin ich trotz orthopädisch guter Ergebnisse mit dem Gefühl, nie wieder ein normales Leben führen zu können . Ein bisschen mehr Training und Ermutigung hätten mir gut getan


1 Kommentar
Habe diese oben geschilderte Situation persönlich mitbekommen.
Dabei kann ich das Geschehene bestätigen. Wobei ich das Vorangegangene schon beobachten konnte.
Chefarzt bemühte sich persönlich mit der Patientin , da sie im Vorfeld sehr aufgeregten verbal auf sich aufmerksam gemacht hatte. Meiner Einschätzung nach hatte sie sich in eine phobieartiger Angst vor Treppenabgängen gesteigert. Schweißgebadet und laut weinend stand sie oberhalb der fünf Stufen. Hielt sich an der Mauer fest und wollte sich nicht helfen lassen. Vorausgehend war das laute ablehnde Ersuchen die Untersuchung doch in einem unten barrierefreien Untersuchungszimmer durchzuführen, das vom Arzt vehement abgelehnt wurde. Das würde zu viel Probleme bringen. Deswegen sie doch nach oben sich helfen lies und dabei schon ihre Angst vor dem abgehen bekundete.lautstark von außen hörbar wurde die untersuchung abgebrochen.
Dann versuchte er mit Druck, er hätte nicht so viel Zeit und noch andere Patienten, die Patientein nach unten zu bringen. Sie blockierte und er lies sie einfach stehen und holte eine Schwester. Diese versuchte durch eindringliches Zusprechen sie beim Absteigen der Stufen zu bewegen. Kein Erfolg.
Ich erkannte die Situation und sprach in ruhigen Worten auf sie ein und konnte sie dazu bewegen und auf die andere Seite. Der Arzt lief wieder vorbei und holte die nächste Patientin. Eine Schwester kam noch dazu und half mir Stufe für Stufe sie nach unten zu helfen. Stark zitternd, schweißgebadet und völlig erschöpft setzte sie sich in ihren Rollader und schimpft lautstark. Sie erklärte sich den umsitzenden Patienten ihrer Behinderungen, in einer eher zorniger Stimme.
Begleitete sie zur weiteren Anwendung, wollte sie in dieser Situation nicht alleine lassen.
Fazit:
Nach meiner Einschätzung nach, müsste bei einer Problempatientin mit solchem Handicap eine barrierefreien Untersuchungszimmer zugestanden werden.
Der Arzt hat derart falsch reagiert. Und ist total überfordert gewesen.
Egal wie sich die Patientin gab, aber so geht man mit Menschen nicht um.
Im Übrigen hatte ich mich beim dem Chefarzt vorstellig gemacht und von dem Vorfall unterrichtet.