Respektvolle Therapie auf Augenhöhe
- Pro:
- Herzlichkeit
- Kontra:
- Qualität des Mittagessens
- Krankheitsbild:
- Schwere depressive Episode
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Nachdem ich mich anfänglich sehr schwergetan habe, in der Klinik „anzukommen“ und grundsätzlich alles bemängelt habe, vom Zimmer über das Essen bis hin zur Therapeutin, kann ich heute sagen, dass mir nichts Besseres passieren konnte.
Da es für mich der erste Aufenthalt in einer psychosomatischen Akutklinik war, war zunächst einmal alles ungewohnt und fremd und ich konnte auch mit verschiedenen Begrifflichkeiten überhaupt nichts anfangen und hatte mir wohl eher einen schicken Rehaklinik-Aufenthalt vorgestellt…
Es gibt sicherlich schickere Kliniken an schöneren Orten, aber ob man dort so herzlich von jedem Klinik Mitarbeiter behandelt wird, wage ich zu bezweifeln.
Alle waren von Anfang an sehr bemüht, mir über meine Zweifel hinweg zu helfen, und haben mich immer wieder motiviert zu bleiben.
Selbst die anderen Mitpatient* innen haben mich immer wieder animiert, dort zu bleiben.
Es war ein außergewöhnlich herzliches Miteinander!
Neben den drei wöchentlichen Einzeltherapien durfte ich mich in allen anderen Therapien versuchen.
Alle Therapeut*innen haben mir das Gefühl gegeben, dass ich mich „fallen lassen kann“ und Ihnen Guten Gewissen vertrauen kann, so dass ich Woche für Woche, für mich manchmal unbemerkt, Fortschritte gemacht habe.
Die Gespräche mit den Mitpatient*innen waren quasi eine zusätzliche Therapie. Alle sind sich auf Augenhöhe und mit Respekt begegnet und schließlich hat alles auch irgendwie Sinn gemacht und mir aus meiner schweren Depression heraus geholfen.
Ich kann die JANUS KLINIK uneingeschränkt empfehlen .
Man muss sich vor Augen halten, dass es sich um eine Klinik handelt und nicht um ein Fünf Sterne Hotel mit Gourmet Essen.
Was zählt, ist das einem geholfen wird und dass sowohl die medikamentöse, als auch die therapeutische Behandlung ineinandergreifen und man sein Leben wieder genießen kann.
Die Länge des Aufenthalts ist individuell. Es gilt der Grundsatz: „So kurz wie möglich, aber so lang wie nötig.“


1 Kommentar
Oh da gehört auch jemand zum Inventar!!