Nach einer Knie-TEP OP entschied ich mich aufgrund vieler positiver Bewertungen für die Rehaklinik Hohenelse in Rheinsberg. Ob das die richtige Entscheidung war, werde ich versuchen, in meinen Ausführungen darzulegen.
Die Rehaklinik, gelegen in einem Waldgebiet direkt am Rheinsberger See ist wirklich wunderschön.
Mehrere Wanderwege, unterschiedlich lang, laden entweder zum erholsamen spazieren gehen, Nordic Walking, Joggen oder einfach nur zum Verweilen in der Natur ein. Genutzt werden die längeren Strecken aber naturgemäß in erster Linie durch die Rehabilitanden*innen mit Schwerpunkt Diabetes.
Die Möglichkeiten in der Reha selbst empfand ich als nahezu megaoptimal. Ich zähle einfach mal auf, welche Anwendungen bei mir durchgeführt oder von mir nach Einweisung selbst genutzt werden konnten:
Knie-Motorschiene, Lymphautomat mit mech. Kompression, Elektro HV, manuelle KG, Bewegungsbad, Fuß-Gymnastik, KG Kleingruppen TEP, Bewegungs-Parqours, Muskelentspannung,
TEP-Gehtraining sowie Med. Training an Geräten (NuStep, Laufband, Ergometer, Multi-Hip-Station).
Darüber hinaus konnte man in der Freizeit, insbesondere ab Samstag Mittag, am Sonntag und in den Abendstunden bis 21.30 Uhr das Bewegungsbad, die Ergometer, das NuStep, den Fasziengeräteraum oder den Outdoor-Parcours nach Verfügbarkeit nutzen.
Genau richtig, wenn man lange Weile hatte oder einfach nur noch etwas mehr für seinen Heilungsprozess tun wollte.
Lange Weile dürfte aber eigentlich nicht aufkommen, da der Tagesplan gut gefüllt war und außerdem auch noch Tischtennis, Billard, Kegelhalle, Keramikmalkurs, Bogenschießen, Zumba, Yoga und selbstorganisierte Spieleabende im Angebot waren.
Die Klinik verfügt ausnahmslos über Einzelzimmer mit eigenem Bad und Dusche, die einfach eingerichtet sind, aber über alles verfügen (Schreibtisch, Fernsehgerät, Fön), was man für den Aufenthalt dort benötigt. Mit etwas Glück bekam man auch ein Zimmer mit direkter Sicht auf
den See.
Die Verpflegung möchte ich nicht weiter bewerten, da Essen immer Geschmackssache ist.
Würde sie aber als gesund, nachhaltig, regional und vor allem als ausreichend bezeichnen.
1 Kommentar
Oh weh, ist das immernoch so, wow! Ich war im Sommer 2022 dort zur Post Covid Reha, auch Innere. Nach 8 Tagen habe ich die Klinik, nach Absprache mit der DRV, verlassen. Ueber das Essen konnte ich mich zu dieser Zeit nicht beklagen. Insgesamt kann ich mich auch über die Klinik und die Mehrzahl der Mitarbeiter /Innen nicht beschweren. Meine Ärztin war allerdings eine überforderte Katastrophe. Der Folgebericht war das Produkt einer Chaotin..., Hallelujah! Mir ging es dann sehr schlecht. So angeschlagen habe ich dann eine erneute Covid Infektion bekommen, in der Stärke mit Nachwehen bis heute