Die Klinik Lahnhöhe ist in Ihrer äußeren und inneren Gestaltung besonders.
Sie lebt und profitiert von den außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die hier beschäftigt sind, oder sich für eine Therapie entschieden haben.
Das gesamte Personal (Technik, Rezeption,Bücherei,Küche,Service,Reinigung,
PflegemitarbeiterInnen,Therapeuten > Sport,Physio,Bäderabteilung,Kunst,Musik,Palstinieren,Gesang,Tanz,Boxen,Bothmer,Trommeln,freies Singen Mittwochs,usw.
MedizinerInnen,PsychologInnen,PsychotherapeutInnen)
erlebte ich als aufmerksam, zugewandt, interessiert und bereit zu teilen > Zeit, Gedanken, Ansichten, Stimmungen, Ideen, Weltanschauungen, Wissen, Erfahrungen
>TOLERANZ,Besonderheiten,Buntheit,
GUTES ????
Gewiss, wenn Du das hier liest wirst Du vielleicht denken, die Autorin steht unter Drogen, oder wurde in irgendeiner Form eingewickelt.
Das Gegenteil ist der Fall, ich selbst bin von Hause aus examinierte Krankenschwester (Schwerpunkt:Psychiatrie) und brauchte in meinem Leben schon verschiedene Auszeiten und Unterstützungen
Gewiss, auch hier gibt es "Pflegenotstand"die Einelnen könnten Ihren Gaben entsprechend vielmehr verschenken/verteilen, gäbe es einen besseren PatientInnenschlüssel ????
Für mich war mein 6-wöchiger Aufenthalt(2Wochen Verlängerung auf Antrag) ein großes Geschenk. Ich wurde aufgefangen,verwöhnt,ausgezeichnet ernährt,gehört, gesehen, gewertschätzt,herausgefordert, begrenzt,gefördert, als Mensch mit Liebe getragen in meinen oft schwerwiegenden Prozessen begleitet.
Für mich war es ein ganz besonderes Geschenk diese Zeit erleben zu dürfen, selbstredend auch die Begegnungen mit anderen Hilfesuchenden > die Auseinandersetzungen, die Konflikte, das Reden, Lernen, Spielen, Spazieren, Tanzen, Michzeigen, Schreien,gemeinsam > essen, gute Filme schauen, weinen, staunen, trauern, malen, bewegen, Gruppenerleben, Freizeitgestaltung,
L E B E N auf der Lahnhöhe.
Meines Erachtens einer hoch spirituellen Gegend mit einer wundervollen Natur,schönen Orten, heilender Luft
Salomé
1 Kommentar
Guten Abend Karina1492,
ihre Darstellung ist in dieser Pauschalität weder sachlich noch fachlich überzeugend. Persönliche Unzufriedenheit mit dem Essen begründet keine objektive „Unzumutbarkeit“. Ebenso verkennt die Formulierung, eine Traumafolgestörung solle „weggetrommelt“ werden, bewusst oder unbewusst die ergänzende Funktion körper- und kreativtherapeutischer Verfahren.
Die Behauptung, tiefenpsychologische Ansätze seien bei komplexer PTBS grundsätzlich fehl am Platz, ist fachlich unzutreffend. Auch die Gabe homöopathischer Mittel ist nur dann kritisch zu bewerten, wenn diese eine notwendige evidenzbasierte Behandlung ersetzt hätte.
Insgesamt entsteht der Eindruck einer stark zugespitzten, entwertenden Darstellung, die weder das multimodale Behandlungskonzept noch die eigene Verantwortung berücksichtigt, Bedenken während des Aufenthalts anzusprechen und an tragfähigen Lösungen mitzuwirken.
Haben Sie sich einmal die Frage gestellt, was Sie konkret an zu Ihrem Wohlbefinden beigetragen haben, ohne andere dafür verantwortlich zu machen?
Beste Grüße und ein schönes Wochenende.