Klinik Wollmarshöhe

Talkback
Foto - Klinik Wollmarshöhe

Wollmarshofen 14
88285 Bodnegg
Baden-Württemberg

20 von 29 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
Eigene Bewertung abgeben

29 Bewertungen

Sortierung
Filter

Unqualified

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Personal
Krankheitsbild:
PTSD
Erfahrungsbericht:

Die Klinik wurde in einem Umbaustadium betreiben in denen die Patients defizite durch den Umbau erhielten(Geräuschpegel, schlechte Gerüche, usw.)

Das Personal ist sehr osteuropäisch und russisch Ausgelegt.

Das Personal hat defizite in der Freudschenpsychologie und Masslovschensoziologie.

Das Personal wirkte religösfudamentalistisch und anti Jedism,Cabbalism und Freemasonrym.

Das Personal wirkte gaslightend und nicht auf dem aktuellsten Stand der Politik und Wissenschaften.

Das Personal wirkte Pharmaindustrielobbismusgeprägt und einschüchternd.

Überzeugendes Therapieangebot und Wohlfühlort

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 20   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Individualisiertes Therapiekonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ein liebevoll und sehr kompetent gestalteter Ort, an dem vielseitige und kreative Unterstützung enorm viel zur Genesung beiträgt. Ein dichter Therapieplan, ideale Vernetzung der Therapeuten, der Pflege und der anderen Mitarbeiter, schönes und ruhiges Ambiente, Ausgewogenheit von körperlichen und psychotherapeutischen Behandlungen haben mich sehr viel weiter gebracht und es tut gut zu wissen, dass es diesen Ort gibt. Ein grosses Lob an alle dort arbeitenden Menschen. Ich erlebe diese Erfahrung als deutlich vom Durchschnitt abweichend und sehr heilsam.

Nach 12 Jahren 2.Aufenthalt für 2,5 Monate in bester Klinik!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020, 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zum zweiten Mal längerer Aufenthalt und Qualität der Behandlungen nochmals gesteigert!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Schnelle Zusage nach Anfrage und Unterstützung vor und wärend des Aufenthaltes, klare Kostenaufstellung soweit möglich vorab!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (von Anfang bis Ende Untersuchungen und Auswertungen, sehr gute psychologische und sport- und verhaltenstherapeutische Behandlungen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Schnelle Reaktion und gute Kommunikation!)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Schranktüren und Schubladen könnten leiser sein!)
Pro:
Ganzheitliches Therapiekonzept, viele individuelle Therapieformen, Top-Klinikteam mit tägl.Abstimmung untereinander
Kontra:
kein Espresso am Kaffeautomat erhältlich
Krankheitsbild:
Burnout, chronische Depression mit schweren Episoden
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für mich war und ist das nach wie vor die beste psychosomatische Klinik Deutschlands, weil ich mich im Abstand von mehreren Jahren dort von schweren Depressionen soweit erholen und stabilieren konnte, dass das Leben jedesmal wieder lebenswert ist! Die Gruppentherapien sind teilweise sehr anstrengend und wirken belastend, sind aber dadurch wirksam zur Überwindung der persönlichen Ängste und im Laufe des Lebens antrainierter Fehlverhaltensweisen. Es ist erstaunlich, wie die Therapeuten und Ärzte so tief an die Wurzeln der Probleme kommen, die oft schon in der Kindheit entstanden sind! Das Klinikteam stimmt sich täglich über alle Patienten ab und jeder Thearapeut weiss genaustens Bescheid. Trotzdem bleibt auch genügend "Freiraum" für die Patienten, um alles selbst und mit Patientgesprächen verarbeiten zu können. Erfahren habe ich hier endlich mit Ende 50, wie das Leben wirklich tickt und das es auch Balance, Ruhe, Entspannung, Entschlossenheit, Zuversicht und Freude geben kann! Dafür bin ich sehr dankbar und falls ich nochmals in eine Lebenskrise komme, würde ich lieber früher als später wieder hierherkommen zur Auffrischung und Hilfe! Meine psychosomatischen Symtome rührten haupsächlich von der Depression und wärend des Aufenthaltes haben sie sich wesentlich verbessert bzw. sind teilweise ganz verschwunden. P.S.: Viele Mitpatienten hatten schon Aufenthalte in anderen Kliniken und fühlten sich hier dann letztendlich erst gut aufgehoben...

Ein guter Platz

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr freundliches Personal, ein guter Platz
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn Out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach welchen Kriterien suche ich mir eine Klinik aus?? Vor dieser Entscheidung stand ich im Sommer 2018. Ich recherchierte im Netz, hörte mir Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis an, las sehr viele Bewertungen....und so fiel meine Entscheidung auf Wollmarshöhe. 55 bis 60 Betten überzeugten mich
und sprach für eine persönliche Atmosphäre und keine Massenabfertigung, drumherum eingebettet in eine schöne, liebliche Landschaft. Vom Therapieangebot konnte ich auf der Webside nicht sehr viel erfahren, da Kletterwald, Bogenschiessen und Stockkampf nur für Chefarztpatienten gelten. Die Bewertungen, wie so oft, waren sehr unterschiedlich....
Mein Aufenthalt ist nun 4 Monate her und ich schaue voller Dankbarkeit und guter Erinnerungen zurück.
Vom ersten Tag meiner Ankunft bis zu meiner Abfahrt nach 5 Wochen fühlte ich mich aufgehoben und am richtigen Platz. Mit meiner Bezugstherapeutin konnte ich alle Bedürfnisse besprechen und danach wurde mein individueller Therapieplan erstellt, der sich auch jederzeit ändern lies, wenn ich es so wollte.
Das gesamte Personal war jederzeit und immerzu freundlich und zugewandt und versuchte dem Patienten einen angenehmen, aufgehobenen Aufenthalt zu bereiten.
In den Bewertungen wurde teilweise am Essen rumgemäkelt....das ist Klagen auf allerhöchstem Niveau. Jeden Abend gab es ein großes Bufett mit verschiedensten Antipasti, frischen Salaten, Käse, Wurst, Fischplatten, große Brot- und Brötchenauswahl. Bei guten Wetter konnte man dies auf der Terrasse verspeisen.
Ich kann Wollmarshöhe sehr empfehlen und ich habe mich von meinem Burn Out erholt und gelernt, mich auch in Zukunft davor zu schützen.

Gut augehoben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Verständnisvolles, hilfsbereites,freundliches und zuvorkommendes Personal
Kontra:
Krankheitsbild:
Erschöpfungssyndrom und Ängste
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich musste mich auf Grund einer Lebenskrise in stationäre Behandlung begeben. Der erste Kontakt zur Klinik war derart positiv, dass ich mich spontan für diese Klinik entschieden habe! Und dieser erste Eindruck bestätigte sich für den gesamten Verlauf meines Aufenthaltes. Die Klinik ist bestens geführt. Man hat das Gefühl in einer großen Familie angekommen zu sein, deren Ziel es ist, dem Patienten den größten möglichen Behandlungserfolg zu ermöglichen. Die Angebote werden über den Bezugsthearpeut/in maßgeschneidert auf das diagnostizierte Krankheitsbild angepasst. Die Bedarfslage des Patienten wird berücksichtigt und gehört! Ich hatte eine sehr einfühlsame Therapeutin, die mich in kürzester Zeit wieder durch gezielte verhaltenstechnische Hinweise und praktische Hilfestellungen auf den Weg zurückführte. Nun kann ich wieder nach fast 3 monatiger Auszeit arbeiten und sehe bestimmte Dinge klarer und kann mit Problemstellungen und Stress besser umgehen. Die Lage der Klinik ist zusätzlich Balsam für die Seele. Wer offen ist für die Natur und das entschleunigte Leben dieser wunderbaren Kulturlandschaft, ist hier in der Wollmarshöhe bestens aufgehoben.

Volle Empfehlung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzelgespräche / Therapieangebote / Lage / Essen
Kontra:
Krankheitsbild:
schwere depressive Episode
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich persönlich bewerte meinen Aufenthalt in der Klinik (der Anfang 2015 war) als äußerst positiv. Vielseitige Therapieangebote und eine kompetente, liebenswerte "Haupttherapeutin". Ohne sie und die Klinik glaube ich nicht, dass ich aus dieser schweren Zeit so toll raus gekommen wäre. Mehrere Einzelgespräche in der Woche (in meiner Akutphase auch mehr als zwei); Gestalt-, Gruppentherapien; Möglichkeiten, aktiv zu sein (sei es durch Tischtennis, Morgenwanderungen, Schwimmbad, Hochseilgarten (mit den Therapeuten zusammen), etc.

Auch weitere positive Nebenaspekte wie hervorragendes Essen und eine schöne Anlage in einer ruhigen Lage haben einen zumindest positiven Einfluss auf mich gehabt - auch wenn natürlich eher indirekt - denn die konkreten Therapieangebote, sowie die medizinische Unterstützung durch Medikamente waren dann doch der entscheidende Faktor.

Das einzige was für mich nicht absolut ideal war, ist, dass der Schwerpunkt bei der Klinik spürbar bei Burnout lag. Auch wenn sich Depressionen in der Symptomatik teilweise sehr ähneln, war es für mich nicht immer optimal, bzw. so effizient. Aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit gewesen, denn letzten Endes war ich mit der Behandlung rundum zufrieden und auch mit noch genauerem Fokus auf mein konkretes Krankheitsbild hätte sich glaube ich bestenfalls meine Behandlungsdauer um ein paar Tage verringert - was bei vielen Wochen auch nicht unbedingt ins Gewicht fällt.

Seltsam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Freundlichkeit Personal
Kontra:
Therapeutengespräche
Krankheitsbild:
Burn out-Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Auf wiederholt konkret geschilderte Probleme im Hier und Jetzt (für die ich mir Hilfestellung bzw. Strategien zur ansatzweise Bewältigung erhofft hatte) wurde seitens der Therapeuten nicht eingegangen, lediglich in der Kindheit nach Ursachen gesucht (die Zusammenhänge waren mir schon vorher klar). Mir ging es dort immer schlechter. Jetzt kann ich zuhause zusehen, wie ich mithilfe eines Therapeuten vor Ort die Dinge geregelt kriege. Bei den nicht ärztlichen Therapeuten stellte sich die Frage nach Qualifikation und Professionalität. Alles sehr seltsam, wirkt wie eine Insel die nichts mit der Welt da draußen zu tun hat bzw. zu tun haben will. Die Patienten leben aber in genau dieser Welt außerhalb der Klinik.

TOP Klinik, traumhafte Lage

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Personal
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mir tun diese extrem negativen Erfahrungsberichte fast körperlich weh, denn meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Ich bin jetzt erst ein paar Wochen Zuhause und arbeite wieder. Ohne die Unterstützung der Klinik hätte ich das nicht geschafft. Ich hatte vor einigen Jahren unfallbedingt ein sehr schweres Schädel-Hirntrauma und leide noch heute unter den Folgen, medizinisch wie psychologisch. Das Therpieangebot ist vielseitig und die therapeutische und medizinische Betreuung sind top. Auch die Unterbringung und natürlich die traumhafte Lage sind besonders. Natürlich gab es auch negative Eindrücke, das achtsame Mittagessen :-( , aber es gab Patienten, die auch dieses Ritual als wertvoll geschätzt haben. Es kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Jeder bringt seine Geschichte und Persönlichkeit mit. Wie immer im Leben gehen Bedürfnisse und Eindrücke auseinander, aber in "meiner" Patientenrunde waren und sind wir uns einig, dass die Klinik absolut empfehlenswert ist.

DANKE!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Für mich war es meine kleine Rettung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Angebot, Lage, Betreuung, Einrichtung
Kontra:
unterschiedliche Größe der Zimmer
Krankheitsbild:
Schleudertrauma, Burn-Out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Wollmarshöhe liegt schon mehrere Monate zurück - umso interessanter mit ein wenig Abstand jetzt Stellung zu diesem Haus zu nehmen.
Bis zum Zeitpunkt meines Klinikaufenthaltes hatte ich kaum einen Tag ohne Schmerzen erlebt, geschweige denn konnte ich arbeiten. Mittlerweile sind die Schmerzen fast vollständig verschwunden und ich arbeite wieder in meinem alten Beruf. Das habe ich vor allem dem engagierten Personal der Wollmarshöhe zu verdanken.
Kurzum: Die Therapeuten und Ärzte sind klasse, das Angebot an Therapien sehr vielfältig (das Bogenschießen bietet jedoch leider nur wenig Plätze), das Essen für eine Klinik völlig in Ordnung. Es ist schließlich keine Hotel und ich habe während meines 6-wöchigen Aufenthaltes mittags nicht einmal das selbe gegessen. Das "achtsame" Mittagessen ist Geschmacksache, genauso wie einige Therapieangebote...hier muss man aber unbedingt offen für alles sein! Trotzdem konnte ich sagen, wenn mir etwas überhaupt nicht zugesagt hat oder es schlichtweg zu viel wurde.
Die Umgebung ist herrlich, wer die Natur nicht zur Genesung nutzt, ist selbst Schuld.
Schön waren die zahlreichen Gespräche mit anderen Patienten und generell das Klima untereinander.
Ich kann die Klinik und vor allem meine Therapeutin Frau Kehl (sehr strikt, aber man will ja auch etwas erreichen ;) nur weiterempfehlen.

Einzige Kritik: Die Größe der Zimmer variiert sehr. Ich hatte Glück, manch andere Patienten jedoch weniger.

Wenn Therapie fehlschlägt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Ohne Folgen der Familienaufstellung wäre ich sehr zufrieden gewesen)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (bzgl. therap. Maßnahmen; Verwaltungstechnische Beratung ist hingegen super.)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Vieles war wirklich sehr gut, leider aber mit der Familienaufstellung totalen Schiffbruch erlitten der die sonstigen Erfolge nun überlagert.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapeutische Maßnahmen und Essenszeiten (Mittag) kollidieren manchmal bei Ablauf-Verzögerungen. Patient soll sich dann dafür rechtfertigen.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
breites Angebot; stark überwiegend engagierte und kompetende Mitarbeiter; gute Küche
Kontra:
scheinbar kaum Fähigkeit zur Kritikannahme und Auseinandersetzung damit
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

An sich habe ich in der Klinik fast ausschließlich gute bis sehr gute Erfahrungen gesammelt.

Nur mit der Familienaufstellung habe ich eine sehr schlechte Erfahrung gemacht und möchte es beschreiben, damit Patienten sich vor ihrer Aufstellung in dieser Klinik Gedanken über mögliche Risiken machen.
Meine Aufstellung mag fachgerecht durchgeführt worden sein, was ich hier zunächst nicht anzweifeln will. Und doch hatte sie für mich verheerende Nachwirkungen. Ich beschreibe daher als Einzelfall „mein“ Erleben aus „meiner“ Perspektive:
Die mir während der Aufstellung vorgegebenen Sätze (sog. Interventionen) widersprachen teils total meinem inneren Empfinden. Wie ich mich erinnere, sollte ich einmal gar trotz meiner geäußerten Missbilligung die Intervention mehrfach und ‚ehrlich‘ aussprechen. Ich empfand die Aufstellungsleitung vordergründig ruhig, höflich - aber subtil eben zugleich dominant, ignorant, vorwurfsvoll und so letztlich demütigend - wie Therapie mit der Brechstange. Innerlich wurde es so für mich zu einer Fahrt zurück in die ausgelieferte und erdrückende Gefühlswelt meiner durch Dominanz und Unterdrückung geprägten Kindheit. Am Ende war ich über den Umgang mit mir, so wie ich es eben vorgeprägt empfand, total geschockt und betäubt. Die Wochen nach der Aufstellung hatte ich zunächst gar nicht recht verstanden und es verdrängt, was und insbesondere wie es mir gegen meinen inneren Willen und gegen meine innere Würde abverlangt wurde und was dadurch in mir zerrissen wurde.
Die Familienaufstellung in dieser Klinik folgt der Methodik Hellingers. Dazu sollte man sich u.a. bei Wikipedia, der DGSF (dgsf.org /Themen/Stellungnahmen/letzter Eintrag v. 2003) kundig machen, wofür „Bert Hellinger“ in der Kritik steht. Insbesondere Patienten, in deren Leben Unterdrückung und Dominanz eine Rolle gespielt hat, lege ich ein sorgfältiges Nachdenken darüber nahe, ob sie sich in dieser Klinik der Familienaufstellung aussetzen möchten. Bei Unsicherheit lege ich nahe, es lieber zu lassen oder zumindest in der Vorbesprechung mit dem Therapeuten eine schriftliche Vereinbarung darüber zu treffen, wie man konkret miteinander umgehen wird, wenn man sich wie oben beschrieben zu fühlen beginnt, und was man tun/sagen und was man keinesfalls tun/sagen würde.
Diese für mich fatale Erfahrung bewältige ich derzeit (hoffentlich) in einer ambulanten Therapie. Das zukünftige Abbrechen solcher Veranstaltungen gehört dazu.

3 Kommentare

Meinungsfreiheit am 29.03.2017

Danke, dass Du Deine Erfahrung teilst.
Ich habe ganz ähnliche Erlebnisse gehabt und möchte die Leser davor warnen, in eine psychotherapeutische Klinik zu gehen. Im Kern sind sie alle gleich. Sie arbeiten zum Teil mit völlig unwissenschaftlichen Methoden wie z. B. der Familienaufstellung nach Hellinger. Einer Methode, die wissenschaftlich widerlegt ist und sehr gefährlich sein kann. Nachher wird man alleine gelassen. Das, was da hineininterpretiert wird und nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben muss, lässt den Patienten schwer traumatisiert zurück. Im besten Fall sind sie unnütz. Das Schema ist immer das Gleiche: Das Problem wird immer in die Kindheit hineinprojiziert, auch wenn es damit nichts zu tun hat.
Der Patient wird völlig entmündigt, widerspricht er, zeigt das für diese "Therapeuten" nur, dass sie Recht haben. Macht man nicht mit, ist man widerspenstig, will nicht an sich arbeiten und es wird eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert.
Besonders perfide finde ich den offensichtlichen Widerspruch: Auf der einen Seite soll man gut für sich sorgen und in sich reinhorchen (was richtig ist), auf der anderen Seite gilt das aber nicht mehr, wenn es der Therapeutenmeinung widerspricht.

  • Alle Kommentare anzeigen

Wollmarshöhe Juli 2016

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gute Therapeuten
Kontra:
Ökonomische Punkte
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Professionell geführtes Haus mit guten engagierten Therapeuten, das ganz auf Erfahrungserleben baut: Beliebt sind Hochseilgarten und Bogenschiessen, kann man aber erst nach längerem Aufenthalt machen. Toll waren Stockkampf und dynamische Meditation. Über jeden Patient werden reichhaltig Daten gesammelt und im PC mit Foto angelegt - in der Hoffnung, dass hier der Datenschutz greift. Man wird von allen Mitarbeitern aufmerksam mit Namen angeredet. Das Geschäftsmodell ist auf max. Profit angelegt, so vertraglich erst Abreise am Sonntag möglich, obwohl Therapien freitags enden. Bei vorzeitiger Abreise muss sogar ganze Restwoche bezahlt werden. Leider war nach einhelliger Meinung das Essen überwiegend wenig genießbar.

3 Kommentare

markus-w am 09.03.2017

also von weniger genießbar kann ich mal nicht reden!!
ich empand das essen im großen und gazen sehr gut, besonders frühstück und abendessen vom buffet!
gut, man hätte vielleicht beim abendessen auf mehr abwechslung achten können. aber es war eine große auswahl.
mittagessen hat ab und zu zu wünschen übrig gelassen.
ps: was ich als weniger gut empfand, dass 2 tage vegitarisch waren, obwohl auch diese hin und wieder sehr gut war.

gruß markus

  • Alle Kommentare anzeigen

Klinikaufenthalt nur noch mit Einbezug von Angehörigen

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (KA)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (KA)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (KA)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (KA)
Pro:
Ihm hatte es gefallen
Kontra:
wie Gehirnwäsche
Krankheitsbild:
Bipolare Störung - Manisch-Depressiv
Erfahrungsbericht:

Mein mittlerweile Ex-Freund hatte einen 9 wöchigen Aufenthalt

Zustand vor der Klinik:

Er war sehr locker in allem, liebenswürdig - nahm in diesem Zeitraum auch keine Medikamente. Im Winter nahm er welche, allerdings gings im da auch nicht so gut. Unsere Beziehung verlief sehr harmomisch, hatten viel Spaß zusammen und er ging auch arbeiten.

Zustand Nach der Klinik:

Patient verbal aggressiv gegenüber den Angehörigen, extrem gefühlskalt und egozentrisch. Jedes Handeln ohne logische Begründung (keine Rücksicht auf Verluste bzw die Angehörigen). Liegt seit der Rückkehr (2 Moante) fast nur auf der Couch oder im Bett und dröhnt sich mit Medikamenten zu. (Ich weiß wirklich nicht, ob das Sinn und Zweck ist - der Patient ist somit vielleicht ruhig gestellt und das "Leben" ist dadurch vielleicht für ihn erträglicher,aber meiner Meinung nach ist das auf die Dauer keine Lösung.

Fehler im System: Da die "psychisch Kranken" auch in manchen Fällen an Realitätsverlust leiden, wäre es meiner Meinung nach ein "MUSS" die Angehörigen mit ins Boot zu nehmen, da diese leider keine scheißegal Tabletten nehmen können und ansehen müssen, wie es nur noch mehr Abwärts geht. Und man sagt ja immer, soziale Kontakte wären so wichtig - tja die hat er jetzt leider nicht mehr.

Und noch was, allg. wird mir auch bei den Gesprächen zu viel in der Kindheit rumgerührt. Erstens ändern kann man sie ja nicht mehr und zweitens sehe ich zum zweiten Mal mit dieser Methode leider keinen Erfolg und die Angehörigen sind nachher die Doofen, die an allem Schuld sind!!! Eine Verhaltenstherapie gegenüber Angehörgigen finde ich allerdings ganz gut :)!

Tut mir leid, hätte auch lieber einen positiven Beitrag veröffentlich

Viele Grüße
Angel

1 Kommentar

kontor61 am 24.10.2016

Genau richtig! Kann ich voll und ganz unterschreiben!!!

Schöne Klinik mit guter Ausstattung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ausstattung, Einzeltherapie, Diagnostik, Umgebung, Essen
Kontra:
Keine Abteilung für junge Erwachsene, wenig konfrontative Übungen
Krankheitsbild:
Depersonalisations - Derealisationssyndrom
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich schreibe bewusst erst rund drei Jahre nach meinem doch recht schwierigen Aufenthalt in der Klinik Wollmarshöhe eine Bewertung. Für das Behandlungsangebot ist es ratsam sich über die Homepage direkt zu informieren, da sich hier das Spektrum mit Sicherheit verändert oder sogar ausgeweitet haben könnte. Während meines Aufenthaltes nahm ich an an folgenden Therapien Teil: Einzelpsychotherapie mit 2 Sitzungen pro Woche à 50 Min., Musik -und Kunsttherapie, verschiedene Entspannungsverfahren, Sporttherapie, Physiotherapie, sowie psychophysiche Expositionen, worunter der Hochseilgarten und das therapeutsiche Bogenschießen zu fassen sind. Zudem wurde 2x pro Woche eine Vorlesung über Selbshilfetechniken im Umgang mit depressiven Episoden und Angstzuständen angeboten. Diese hätte vielleicht etwas interaktiver im Kontakt mit Übungen gestaltet werden können.
In der Klinik wird im Allgemeinen ein sehr netter und freundliche Umgang gepflegt. Ich wurde quasi vom ersten Tag an mit Nachnamen persönlich angesprochen. Auch ist der auf den indivuellen Patienten zugeschnittene Therapieplan ein großes Plus. Nicht zu vernachlässigen ist die hervorragende Klinikküche, die nicht mit dem sonst üblichen Klinik-Essen zu vergleichen ist.
Als sehr schwierig habe ich für mich die Therapeutischen Gemeinschaft wahrgenommen. Zwar findet jeden Morgen ein gemeinsames Treffen aller Patienten und Therapeuten statt, doch dient dieses nicht der Klärung über persönliche Probleme und Unsicherheiten innerhalb der Klinik. Vielmehr werden formal-organisatorische Dinge besprochen, die zu keiner Nähe bzw. Klärung innerhalb der Gemeinschaft führen. Mir persönlich haben hier klare Strukturen und Regeln gefehlt und inbesondere die Auseinandersetzung darüber innerhalb der Gemeinschaft. Alles in allem würde ich diese Klinik für Patienten mit Burn-Out sehr weiterempfehlen. Für junge Erwachsene zwischen 19 und 24 Jahren wäre ich vorsichtig, da ich für mein Empfinden zu sehr geschont und nicht ernst genommen wurde.

einseitiges Behandlungskonzept ("Prinzip des Lebendigen")

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gutes Essen, viele Möglichkeiten für Sport, Entspannung. Schöne Natur, Hochseilgarten.
Kontra:
Patieten werden provoziert und verantwortlich gemacht für ihre Lage. Es wird behauptet es sei alles nur eine Frage des Willens, der Entscheidung und des Tuns. Außenseitermethoden wie Physiotherapeuten die Reiki anwenden oder mit Engeln sprechen.
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann nur vor der Klinik warnen. Es werden zwar im Vergleich zu anderen Kliniken viele positive Dinge angeboten. Das Essen, Fitnessraum, Sport/Yoga-Angebote, Behandlungen wie z.B. Akupunktur, der Hochseilgarten, Bogenschießen sind wirklich sehr gut. Auch die Struktur ist an sich gut. Auch werden viele Konzepte verwendet, die andere Kliniken nicht anbieten wie z.B. Familienaufstellung. Negativ ist jedoch zu bewerten, dass die Klinik ein sehr engstirniges Konzept verfolgt. Es nennt sich dann "multimethodal" oder "erfahrungsorientiert". In Gruppen werden die Patienten beschimpft und es wird gebetsmühlenartig das Mantra "man muss nur wollen" oder "sie müssen nur ins Tun kommen" runtergebetet. Das ist sicherlich nicht hilfreich mMn. Es fallen Sätze wie "es ist eine Frage des Wollens und der Entscheidung ob man depressiv ist" und "man müsse sich nur genügend lange zusammenreißen dann würde es schon irgendwie gehen" oder "man müsse nur lange genug Druck gemacht bekommen, dann würde sich alles regeln". Vielleicht ist das auch nur als Ironie oder Provokation zu bewerten und es gehört zum Therapiekonzept. Für mich jedoch höchst fragwürdig und unseriös.

Auch wird Patienten empfohlen eine ambulante Behandlung sei nicht erforderlich und man solle lieber eine Intervalltherapie an der Klinik machen. Und Hilfe von außen solle man auch nicht mehr annehmen. Da man hier keine Namen nennen darf, kann ich leider nicht konkreter werden.
Es werden zwar viele Begleittherapien angeboten und es kann sehr viel selbst entschieden werden was positiv ist, aber oft plappern die Begleittherapeuten nur nach was die Psychotherapeuten oder die Klinikleitung als Diagnose und Behandlung festlegt.

Der Hit sind dann noch diverse Physiotherapeuten die behaupten mit Engeln zu sprechen und einem Ratschläge aufgrunddessen geben wie man sein Leben zu gestalten hat. Es werden da bewusst oder unbewusst mit Cold-Reading und NLP-Techniken gearbeitet und Schäden bei den Klienten billigend in Kauf genommen.

Vielfältigkeit in toller Umgebung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die unterschiedlichen, vielen Therapiemöglichkeiten
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist still und fast isoliert gelegen; man kann wunderschöne Waldwege und Wiesen begehen, was die Entspannung unterstützt hat und Gelegenheit zur Verarbeitung der doch sehr umfangreichen "Denkanstöße", die ich in der Klinik von den Therapeuten erhalten habe, gegeben hat. Für mein Krankheitsbild war vorwiegend die Erlernung von Entspannungstechniken von Bedeutung, was mir durch den Aufenthalt gelungen ist, da hierfür viel angeboten wird (Muskelrelaxation, Autogenes Trainung, Körperwahrnehmung, Tanztherapie, Arbeiten in der Werkstatt, Bogenschießen, Schwimmen etc.). Die Therapeuten stehen miteinander im Austausch über die Entwicklung, die der jeweilige Patient macht, so dass sich die Therapie jeweils "akutalisiert". Meine Sorgen um etwaige organische Beeinträchtigungen wurden mir dort auch genommen, weil sich die Klinik so lange damit auseinander gesetzt hat, bis klar war, was anliegt.
Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt, die relativ geringe Anzahl von Patienten (ca. 60) macht die Stimmung fast familiär. Die Zimmer sind klein, aber reichen völlig aus. Das Essen fand ich prima; wahrlich keine Gourmet-Kost, aber ich war auch nicht in einem Hotel, sondern einer Klinik.
Es hat mir sehr geholfen, dass ich mich nach Ankunft in der Klinik nicht mehr mit meiner Krankenkasse auseinander setzten musste, sondern die Klinik das für mich übernommen hat.

Ich würde wieder hingehen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gut abgestimmtes Team)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
systemische Therapien, insbes. Familenstellen; Hochseilgartem, Bogenschiessen
Kontra:
Essen geht so
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt auf der Wollmarshöhe war leider nicht der erste in einer psychosomatischen Klinik, aber mit Abstand der beste und produktivste für mich.

Abstriche gibt es auch, z.B. beim Essen, aber insgesamt bin ich hoch zufrieden mit meinem Aufenthalt und kann die Klinik vorbehaltlos weiterempfehlen.

Mit bis zu ca. 55 Patienten ist sie für meine Begriffe am oberen Ende der für mich akzeptablen Größenordnung, aber entsprechend breit ist auch das Spektrum der angebotenen Therapien.

Das Personal ist ausgesprochen freundlich und hilfsbereit, und die Qualität des Essens liegt weniger am Einsatzwillen des Küchenpersonals, als an dem zur Verfügung stehenden Budget. Für ein Krankenhaus ist das essen GUT, für eine Privatklinik it dem Anspruch der Wollmarshöhe war ich eher enttäuscht.

Um z.B. regelmässig Gemüse zu bekommen muss man sich zum Vegetarier erklären, denn andernfalls gibt es oft gar kein oder nur wenig Gemüse, dafür aber immer viel Kartoffeln oder Nudeln und auch zweimal (oder 3mal?) in der Woche Fleisch. Freitags gibt es Fisch, oft paniert, und am Samstag auch schon mal Currywurst oder Hähnchen mit Pommes. Naja, ich habe oft ausserhalb gegessen, sofern es bei meinem Therapieplan und ohne Auto mitten in der Pampa zeitlich möglich war.

Die Lage ist ein großes Plus, wenn man gerne wandert und, wie ich, nicht auf städtisches Flair steht.

Klasse sind auch der Hochseilgarten und das therapeutische Bogenschiessen, die diversen systematischen Therapien und das breite Sportangebot. Machen muss man's am Ende aber doch selber, leider ;), aber am Angebot lag's bei mir sicher nicht, dass ich weniger Sport gemacht habe, als ich eigentlich vorhatte.

Auch im Winter bei Eis und Schnee und Dunkelheit fanden übrigens alle Frühsport- und sonstigen sportlichen Aktivitäten auch draußen statt, und wir waren auch bei -10°C, Schnee und Regen auf dem Hochseil.

Die Gestaltungstherapie ist ebenfalls vielfältig und insgesamt ordentlich ausgestattet.

Ich würde wieder hingehen.

Keine Wunder erwarten, sich (ver)ändern wollen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als Burnout-Patient mit überwiegenden Berufsausstiegsgedanken fühlte mich mich von Beginn an in der Klinik äußerst gut aufgehoben und vertraute in dem sehr familiären Umfeld dem kompetenten und sensiblen Ärzte- und Therapeuten-Team. Mit ausreichend Abstand betrachtet, verdanke ich dieser Zeit meine Rückkehr ins Berufsleben und vor allen Dingen das Verinnerlichen der Veränderung meiner Grundeinstellung zu mir selbst und dem Beruf. Trotzdem bleibt es ein ständiger Prozess, der keinesfalls zum Automatismus wird, sondern jederzeit eigenes Mitwirken und Mitdenken erfordert.
Ich würde im Bedarfsfalle jederzeit wieder die Dienste des Klinikteams in Anspruch nehmen, wäre aber nicht unzufrieden, wenn es nicht zum Erfordernis würde.

Zu überlegen wäre noch, ob man in Diversen Fällen nicht eine Hypnose-Therapie einbinden könnte.

Familie zerstört

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Mann kam total verändert zurück.Er hat unsere Ehe beendet und seine Krankheit ist noch schlimmer als vorher!ich wurde in nichts mit einbezogen obwohl ich das wollte!.Warum wird eine Familie zerstört statt das man versucht zu helfen habe ich nie verstanden

1 Kommentar

Wollmarshöhe am 01.09.2015

Die Klinik Wollmarshöhe und ihre Therapeutinnen / Therapeuten haben kein Interesse, Familien oder Beziehungen zu zerstören oder direkten Einfluss auf Entscheidungen ihrer Patienten zu nehmen. Gerne und oft sprechen wir auch mit Angehörigen während der Therapie, sofern der Patient uns hierzu legitimiert (Schweigepflicht!).
Manchmal liegen auch zusätzliche Erkrankungen vor oder der Fokus liegt nicht auf der oder einer Beziehungskrise.
Eine Gesprächsmöglichkeit für Patientenangehörige außerhalb der stationären Behandlung ist unter Wahrung unserer Schweigepflicht immer möglich.

Wollmarshöhe - immer wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Hochseilgarten, Bogenschießen
Kontra:
interaktive Großgruppe
Krankheitsbild:
Burn-out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik liegt auf einer Anhöhe im Ortsteil Wollmarshofen; direkt in einem kleinen Waldstück.
Sehr familiärer Charakter, da max. 60 Patienten aufgenommen werden. Betreuung durch Klinikteam ist gut. Man fühlt sich sehr schnell angekommen und aufgenommen. Zimmer (besonders im Altbau) nicht immer optimal (teilweise sehr klein). Konzept der Klinik vorbildlich. Ich kann die Klinik nur empfehlen und würde jederzeit wieder hinfahren.

Sehr zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014-2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
familiäre Atmosphäre
Kontra:
fällt mir nix ein.
Krankheitsbild:
Burn Out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Wollmarshöhe ist eine Einrichtung die Ihresgleichen sucht. Die übsichtliche Patientenzahl von ca. 60 Personen erleichtert das schon fast familiäre Zusammenleben.
In den 8 Wochen in denen ich dort sein durfte habe ich vieles über mich erfahren dürfen / müssen.
Nun muß ich mich wieder im normalen Leben beweisen und bis dato gelingt es mir ganz gut.
Die Therapeuten haben sich sehr viel Mühe mit einem gegeben, nach einer Woche konnte einen jeder der Mitarbeiter mit Namen ansprechen. Die Therapie wurde ganz individuell auf den Patienten abgestimmt.
Es ist nur zu empfehlen. Voraussetzung ist natürlich das man sich darauf einläßt und nicht in Konsumentenhaltung verfällt "Hier bin ich, ich bin krank, los heilt mich" Das ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

Ein tolles Konzept und ein super Team!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1914   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ein gelungenes Konzept)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle waren sehr hilfsbereit hnd freundlich)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Große Vielfalt an Therapiemöglichkeiten
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es ist wunderbar, dass es solch eine Klinik gibt.
Das gesamte Konzept ist wunderbar!

Gute Patientengemeinschaft, gute Therapeuten, tolle Landschaft, Multimodales Behandlungskonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Bezugstherapeutensystem, Bogenschießen, Hochseilgarten, Wirbelsäulengymnastik, Patientengemeinschaft, Akupunktur, Qi Gong, Nordic Walking, Bewegung am Morgen
Kontra:
Nichts - evtl. Kosten
Krankheitsbild:
Depression, Anpassungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Tolle Privatklinik in wundervoller Landschaft - und das Beste: ich hatte die Chance als gesetzlich Versicherte dort aufgenommen und behandelt zu werden.
Leider muss man dann natürlich selber zuzahlen und es ist schon so teuer wie ein privater Hotelaufenthalt, aber wenn man zu Beginn gut verhandelt, ist vieles möglich.
Für Privatpatienten ist es natürlich einfacher - und die bleiben sicherlich en gros auch länger in der "Wolli".
Auch wenn es mir jetzt, ca. 9 Monate nach meiner Behandlung dort, immer noch nicht gut geht, habe ich in der Klinik Therapieerfolge gehabt.
Nach meiner Rückkehr bin ich bald jeden Morgen an die frische Luft gegangen und habe mir vorgestellt, die Gruppe der "Bewegung am Morgen" geht mit mir und ich bin noch in der wohlriechenden Waldlandschaft um die Wollmarshöhe.
Leider habe ich zu schnell zu viele Punkte in meinem Leben geändert und hatte erst keine psychotherapeutische Begleitung mehr. Dadurch ging es mir ca. 3-5 Monate nach dem Aufenthalt fast noch schlechter als vorher. Dennoch habe ich eine gute Meinung über das Konzept der Wollmarshöhe, auch wenn es einige (vor allem Privat-)Patienten wie einen Wellnessurlaub sehen.
Sicherlich ist außer der guten Beziehung zum Bezugstherapeuten das Bogenschießen und der Hochseilgarten hervorzuheben. Doch auch das frühmorgendliche Aufstehen und Durch-den-Wald laufen tat sehr gut. Die Ernährung war so gut, dass der Plan mit dem Abnehmen nicht wirklich hingehauen hat, aber es geht ja auch darum, sich auf den Weg zu machen und nicht auf einmal völlig umgekrempelt und geheilt nach Hause zu fahren.
Der Lernerfolg stellt sich mit der richtigen Einstellung dem Aufenthalt in der Klinik gegenüber später ein. Und auch jetzt, wo ich nach leider zu langer Pause, wieder in therapeutischer Behandlung bin, erinnere ich mich an Situationen aus dem Klinikalltag und kann heute etwas damit anfangen. Danke an das gesamte Team der Wolli - dem damaligen und dem jetzigen;-) Eure Arbeit ist sehr wertschätzend und wertvoll!!!

Keine Akutklinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Die Vorträge und Bücher
Kontra:
Gewisse Ärzte und Therapeuten
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist für mich keine Akutklinik, sondern nur für leichtere Fälle, die etwas aufarbeiten wollen. Wenn man so depressiv ist, dass man Probleme bei Aufstehen hat und schon unter der Dusche ohne Grund weinen muss, ist man fehl am Platz (Aber wozu geht man dann in eine Klinik?)
Als ich meiner Therapeuten sagte, dass ich mich überfordert fühlte, sagte sie mir nur spitz, dass sie mir das nicht glaube. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mir eine Brücke baut.
Die Gruppentherapie leitete sie darwinistisch: Sie hielt sich völlig zurück ("Das ist Ihre Gruppe") und schnell führte der Aggressivste das Wort, der jeden Redebeitrag runtermachte. Schnell wollte keiner mehr was sagen, was jedem einleuchtet. Nur ihr nicht. Im Übrigen war das kein psychologisches Experiment, bei dem wir was lernen sollten, denn sie hat nie interveniert oder etwas problematisiert. Erst als viele, völlig verängstigt, nicht mehr kamen und ihr in der Einzelstunde sagten, dass sie das nicht mehr aushalten, lenkte sie ein.
Am schlimmsten fand ich aber den Arztbrief (sofern man dieses Machwerk so titulieren möchte): Dinge, die ich ihr in den schwärzesten Stunden meines Lebens anvertraut habe, hat sie aus dem Zusammenhang gerissen und als wahre Zustandsbeschreibung meiner Verhaltens-und Beziehungsmuster dargestellt. Die dreisten Unterstellungen bezüglich meiner Kindheit und allgemein meiner Vergangenheit, meiner Beziehungen, meiner Arbeitsstelle haben mich sprachlos gemacht. Vor allem, weil all diese Dinge mir gegenüber nie thematisiert worden sind. Das hat mich sehr verletzt und ich fühle mich getäuscht. Das ist für mich ein schlimmer Vertrauensbruch. Jetzt weiß ich, dass ihre zuweilen süßlich-freundliche Art nur ein Mittel war, um an mein Innerstes ranzukommen.
P. S.: Als ich die Musiktherapeuten mit den roten Haaren das erste Mal gesehen habe, dachte ich, dass wäre eine Patientin auf Benzo-Entzug. Sie ist unfreundlich.

2 Kommentare

walli4 am 19.05.2015

kann mich dem Schreiber oder Schreiberin
vom 14.11.15 anschließen.
ich war im Oktober/November 6 Wochen in der Klinik
das Konzept ist sehr gut.. soweit
auf die Einweisung meines Arztes - Angst-und
Panik-Störungen ist man dort nicht eingegangen.
lediglich wurde mit gesagt: dann müssen sie in
die Angst gehen...haha aber wie..
Es stimmt die Musik Therapeutin war sehr frech
allein deshalb werde ich diese Klinik
nicht mehr besuchen!....es gibt auch andere gute !
Dann die Unverschämtheit: ich erhielt kürzlich einen Brief-"Qualitätskontrolle" dabei wurden mir
Fragen gestellt, welche ich innerhalb von 14 Tagen
beantworten sollte. Nun, was geht es die Klinik an,
was ich in meinem Privatleben mache?! Schließlich
ist die Sache schon ein halbes Jahr her.
Die Klinik bringt durchaus gute Leistung-aber meine Privat-Versicherung hat diese gute Leistung auch gut bezahlt. Da man sich während meines Aufenthaltes um mein Problem nicht gekümmert hat, brauch die Klinik auch heute nicht wissen, wie es mir geht....schon gar nicht ob ich krank geschrieben bin oder nicht...usw.
Nun ja, wie heißt es so schön: Sonnenseite u. Schattenseite--halt wie im richtigen Leben.

  • Alle Kommentare anzeigen

Kommunikation mi Angehörigen

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression / Angststörung
Erfahrungsbericht:

meine Frau ist seit 10 Wochen in der Klinik und ihr Zustand wird eher schlechter als besser. Mag sein, dass sie ein besonders schwerer Fall ist.
Das vermag ich nicht zu beurteilen.
Die Kommunikationsmöglichkeiten für Angehörige sind in jedem Fall schwierig und behäbig. So bleibt die Behandlung eine black-box, was für die Angehörigen schwierig ist. Bei mir stellt sich das Gefühl ein, dass die Klinik für leichtere (Burn-out)Fälle gut sein mag aber man im konkreten Fall überfordert ist und das nicht zugeben mag.

2 Kommentare

namp am 14.11.2014

Es ist nichts Ungewöhnliches, dass den Patienten vermittelt wird, dass der Partner das Problem ist. Wahrscheinlich wird gerade Ihre Ehe demontiert.

  • Alle Kommentare anzeigen

Einzigartig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Im Mittelpunkt steht der Patient
Kontra:
Wüsste nicht was
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Kurz gehalten: ich hätte keine bessere Klinik(der Name trifft eigentlich nicht zu), wählen können. Professionell, effektiv und dazu einfühlsam und familiäre.

Vom Leiter der Klinik, bis zum Küchenchef(sehr begnadet) sie tuen alles um geheilt zu werden.

Therapie Wollmershöhe - hier ist der Patient wichtig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
sehr gute Therapeuten
Kontra:
nix
Krankheitsbild:
Mobbing, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Schöne Klinik in Waldnähe mit vielen Wanderwegen

Meine Ärztin hat mir diese Klinik ganz gezielt empfohlen und ich kann rückblickend nach vierwöchigem Aufenthalt sagen, dass es mir wieder gut geht, drei Wochen nach meiner Rückkehr spüre ich noch den Geist der Wollmershöhe.
Alle Mitarbeiter sind kompetent und freundlich, immer hilfsbereit und mein besonderer Gruß geht an den "Vampir von der Wollmershöhe". Die Atmosphäre in der Klinik ist einfach toll, man wird als Patient angenommen und aufgenommen, die Therapeuten passen zu den Patienten, dazu gehört viel Kompetenz und Fingerspitzengefühl.

Nicht missen möchte ich die Erfahrung des therapeutischen Bogenschießens und des Hochseilgartens, eine wunderbare Erfahrung.

Die Küche der Klinik ist sehr abwechslungsreich, lecker und schmackhaft und es gab jeden Tag verschiedene Kuchen zum Nachmittagskaffee.

Die Wollmershöhe hat mir gezeigt, wie ich für mich wieder den richtigen Weg einschlage, danke.

Sollte es jemals nochmal brennen, weiß ich, wo ich hingehe, Hilfe zur Selbsthilfe

Professionelle Hilfe

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gesamtheitlicher Behandlungsansatz
Kontra:
nix
Krankheitsbild:
Depressionen bei Jugendlichen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nachdem unsere Tochter mit 15 Jahren an
einer schweren Depression erkrankte, und
wir als Eltern verzweifelt eine passende
Klinik suchten, fand ich im Internet die
Homepage der Klinik Wollmarshöhe.

Nach einer Odyssee bei niedergelassenen
Kinder- und Jugendpsychiatern, bei denen
unserer Tochter in keine Schablone passte,
konnte sie - nach einem
Vorgespräch - vor ihrem 16. Geburtstag
in die Klinik aufgenommen werden. Nachdem
sie in der ersten Woche im Gästehaus
untergebracht war, der Aufnahmeverantwortliche
hatte den Aufnahmetermin nicht registriert,
konnte die Behandlung richtig starten.
Die Empfangsmitarbeiter,das Betreuungspersonal und die Therapeuten handelten stets kompetent, freundlich und
engagiert. Die individuelle Therapie, startend im
Juni 2012 bis zum Ende der Behandlung im September 2012 - brachte meine Tochter soweit,
dass sie mit ihrer Erkrankung umgehen konnte
und - was vorher nicht mehr möglich war - wieder regelmäßig die Schule besuchen konnte.

Die ruhige und angenehme Atmosphäre des Hauses
ergänzt durch die schöne Landschaft, beeinflussten das Wohlbefinden maßgeblich.

Allein die Gewissheit, bei einer schweren
Depression jederzeit zurückkommen zu können,
und eine professionelle Hilfe zu erfahren,
stärkt meine Tochter noch Eineinhalbjahre
nach der Behandlung. Einer in Ravensburg
niedergelassenen Psychotherapeutin - die
zudem in der Klinik behandelt, gilt unserer
besonderer Dank.

Eltern von Jugendlichen, die unter Depressionen
leiden, wünsche ich die Kraft und Ausdauer, nach
einem geeigneten Therapieplatz zu suchen, und
sich dem Schicksal nicht zu ergeben.

Abschließend sei noch erwähnt, dass die Kosten
in den KJP Kliniken der Bezirke höher sind. Zudem sind
die KJP Kliniken der Bezirke hoffnungslos überfordert. Die schwere der Erkrankung
unserer Tochter wurde in diesen Häusern nicht
erkannt. Auf eine Therapieplatz hätten wir
1 Jahr warten müssen.

Individuell, hilfsbereit und freundlich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Riesige Therapievielfalt zur Wahl
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn Out, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als vor 2 Wochen entlassener Patient kann ich der Klinik Wollmarshöhe beste Beurteilungen geben. Nicht nur ich selbst, auch die anderen etwa 50 Patienten fühlten sich individuell gut bis sehr gut aufgehoben.
Die Therapeuten, Schwestern und Ärzte machen eine sehr gute und hochwertige Arbeit.
Sehr empfehlenswert!
Eigentlich ist es ja das denkbar Schlimmste, noch einmal in die Klinik zu müssen. Mit allen ehemaligen Patienten mit denen ich Kontakt habe sind wir uns einig, dass dies im Fall dieser Klinik absolut nicht der Fall ist.

Kompetentes Personal und sehr gute Infrastruktur

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Tolles Haus, kompetente Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout
Erfahrungsbericht:

Nach vier Wochen in der Wollmarshöhe und mit drei Wochen Abstand kann ich nur Positives über meinen Aufenthalt dort und über die Einrichtung berichten.

Ganz gezielt hatte ich mir die Wollmarshöhe ausgesucht, weil dort ein Schwerpunkt in der Therapie von Burnout in einem vier bis sechs Wochenprogramm angeboten wird.

Das Haus verfügt über eine sehr gute Infrastruktur (Zimmerausstattung, Sporträume, kleines Schwimmbad mit Gegenstromanlage,Sauna und Gemeinschaftsräume) und eine ausgesprochen gute Küche. Die therapeutische Einbeziehung eines Hochseilgarterns und auch des Bogenschießens findet man vermutlich nur an wenigen anderen Einrichtungen. Die Erfahrung aus dem Hochseilgarten auf der 5 und 10 m Ebene möchte ich nicht missen. Vieles wurde deutlich und konnte therapeutisch genutzt werden. Leider bin ich zum Bogenschießen nicht eingeteilt worden und kann darüber nichts sagen.

Die auf der Wollmarshöhe beschäftigen Mitarbeiter, vom Küchen- über das Reinigungspersonal bis zu den Therapeuten und dem Klinikchef nebst Gattin, eine Mannschaft, wo der Teamgeist und die Atmosphäre spürbar wurde und stimmig war. Freundlichkeit, Aufgeschlossenheit und Kompetenz zeichneten die Menschen aus, mit denen ich in dieser Zeit zu tun hatte.

Neben den guten äüßeren Bedingungen kommt es natürlich auch immer auf einen selbst und auf den eigenen Zustand an. Für mich war es ein tolles Haus und eine sehr gute Zeit, die mir sehr geholfen hat!

Vom Problemgoogler zum Chancennutzer

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
sehr angenehme Atmosphäre und tolle Therapeuten
Kontra:
nein
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die meisten wünschen sich dass die Umstände die sie in die Klinik gebracht haben, Arbeitgeber, Partner, Kinder, Krankheite von den Therapeuten beseitigt werden.
Tolle Idee, die Therapeuten verändern die Umstände, aber leider nicht machbar.
Es kommt aber viel besser!
Die Therapeuten verändern die innere Einstellung mit den Umständen besser umzugehen. Für diesen Impuls gibt es viele Wege. Ich habe meinen auf der Wollmarshöhe gefunden. Heute fast 2 Jahre später ist der anfangs schmale Grat wesentlich breiter und fester und ich spüre eine deutliche Veränderung zum positiven. Diese Entwicklung unterstütze ich weiterhin durch Achtsamkeit und viele viele Bücher und Seminare zur Weiterbildung.

Ein voll und ganz lohnenswerter Aufenthalt !

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Tolle Klinik mit erfolgversprechendem Therapiekonzept
Kontra:
keines
Krankheitsbild:
Angst- und Panikattacken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Klinik Wollmarshöhe liegt nun schon fast ein Jahr zurück. Ich schreibe erst jetzt über meinen Aufenthalt, weil es mir wichtig ist, die Langzeitwirkung, die dieser Aufenthalt zeigte, zu beschreiben.
Lange habe ich mit mir gerungen, bis ich mich endlich zu einem Klinikaufenthalt durchringen konnte. Heute, nach einem Jahr möchte ich sagen, dass die Wochen auf der Wollmarshöhe für mich eine sehr wichtige Zeit waren, die ich niemals missen möchte. Noch sehr oft denke ich an die enormen Schritte, die ich dort persönlich machen konnte. Der Aufenthalt auf der Wollmarshöhe hat für mich ganz entscheidend dazu beigetragen, mein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und mich nicht von Angst- und Panikattacken lähmen zu lassen. Ich bin den Therapeuten der Klinik zutiefst dankbar für Ihre tolle Arbeit. Das Konzept der Klinik hat mich voll und ganz überzeugt. Körper, Seele und Geist werden hier wieder in Einklang gebracht.
Nun noch ein paar Worte zum "Drumherum": Für mich wurde in der ersten Woche ein maßgeschneidertes Therapieprogramm entwickelt, das therapeutische Einzelgespräche, Gruppentherapie, Gestalttherapie, Expositionen, Behandlungen in der Physiotherapie, ganz viel Sport und Bewegung umfasste. Man ließ mir nichts angedeihen, was ich nicht wirklich wollte. Ich wurde als Patientin immer ernst genommen und in die Behandlung mit einbezogen. Ich war mit meiner Unterbringung sehr zufrieden (ich bewohnte ein Zimmer im renovierten Altbau). Das Essen fand ich täglich sehr schmackhaft, vielseitig und ausgewogen. Auch wurden meine vegetarischen Extrawünsche immer beachtet. Nie war das Personal genervt. Vom Koch über das Küchenpersonal, die Putzfrauen, das Physioteam, die Therapeuten und Ärzte, das Verwaltungsteam bis zum Chef arbeiten in dieser Klinik ausgezeichnete Leute. Jeder ist bemüht, den Aufenthalt der Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten. Bei mir hat sich der enorme Aufwand, den die Klinik betreibt, sehr gelohnt. Ich lebe wieder mein Leben und gehe weiter auf meinem Weg. Ein ganz dickes Dankeschön dafür an die Wollmarshöhe !!!

Mein Tipp, die Klinik Wollmarshöhe in Bodnegg

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Es stimmt einfach alles
Kontra:
Gibt es nicht
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war X Wochen in der Klinik und muss sagen es stimmt alles. Angefangen von der sonntäglichen Führung und Aufnahme bis letztendlich zum Abschlussgespräch.

Alle Therapeuten sind ausgzeichnet vorbereitet und kennen ihr Arbeitsgebiet bis ins Detail. Die Behandlungspläne werden immer an den Patienten angepasst, selbstverständlich wirkt der Patient dabei mit.

Die Verwaltung arbeitet ausgezeichnet mit den Patienten zusammen und hilft wo es geht. Für Probleme mit der KK oder den Beihilfestellen gibt es Unterstützung durch den Hausjuristen.

Küche und Reinigungspersonal machen einen sehr guten Job.
Das Essen, nachmittags gibt es noch Kuchen, schmeckt ausgezeichnet und ist abwechslungsreich.

Sportmöglichkeiten sind zu genüge vorhanden, die "Mucki-Bude" mit ihren modernen Geräten ist ein Traum.
Selbstverständlich erfolgt auch hier eine Beratung und Einweisung in die Geräte.

Das Freizeitangebot von Seiten der Klinik ist sehr beschränkt aber es findet sich immer eine Möglichkeit tätig zu werden.

Der Umgang der Patienten miteinander würde ich als ausgezeichnet bewerten. Es entwickelt sich schnell Verständnis und eine gewisse Herzlichkeit untereinander.

Diese Klinik ist mit ihren knapp 60 Betten immer noch ein Geheimtipp der leider nur von Privatpatienten genutzt werden kann. So sollte JEDE Klinik für Psychosomatik sein.

Falls notwendig, würde ich wiederkommen?...ein klares JA!

1 Kommentar

Jel am 24.09.2012

Das freut mich sehr. Bin neidisch, dass Sie die modernen Geräte im Studio nutzen konnten. Anfang des Jahres waren Sie noch "in Bestellung".

Im Mittelpunkt der Mensch und nicht die Krankheit

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich weiß jetzt, wo ich hingehen muss, wenns wirklich klemmt.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (war nicht ganz so relevant, ich war unerwartet körperlich intakt.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich sach nur ca. 55 unterschiedliche Therapiepläne!)
Pro:
Behandlung und Unterstützung helfen, auch schmerzhafte Dinge anzugehen und so nachhaltig zu gesunden.
Kontra:
gar nichts
Krankheitsbild:
Anpassungsdepression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Grade zurückgekommen nach sechs Wochen Behandlung bin ich immer noch erstaunt, wie anders Therapie geht, wenn nicht die Krankheit, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht.

Im Gespräch mit dem Bezugstherapeuten wird ein Therapieplan vereinbart (und ich meine vereinbart, nicht vorgegeben). Es gibt nicht Standardprogramme je nach Krankheitsbild, sondern diese Klinik kriegt es hin, lauter unterschiedliche Therapiepläne zu koordinieren. Unglaublich!

Ich kam dort hin und war unglücklich, verschlossen, müde und waidwund. Am Ende fiel es mir verteufelt schwer zu gehen, obwohl ich wieder stark und glücklich bin. Therapeut/innen, Pflegepersonal, Verwaltung, Hauswirtschaft, alle sind freundlich, ruhig und aufgeschlossen. Gespräche mit und die fast durchweg vorhandene Solidarität unter den Patient/innen sind Teil der Genesung. Dazu hatte ich der Welt schönstes Zimmer (mit direktem Blick auf meine Angstdisziplin, den Hochseilgarten) und die Gegend tut ihr übriges.

Gekocht wird frisch und sehr lecker.

Noch sowas Besonderes: Freitags gibts den gemeinsamen Wochenabschluss. Dafür überlegt sich der/die jeweils Verantwortliche etwas, womit man ruhig und nachdenklich ins Wochenende geht. Gedichte und Musik, Entspannung, Food for Thought.

Bei all dem muss ich einen Satz auf der Webseite der Wollmarshöhe hervorheben: "Unsere Ärzte und Therapeuten sind hier sowohl verständnisvoll stützende als auch unbequeme und provozierende Partner des Patienten." Das stimmt. Die Partnerschaft ist manchmal ganz schön unbequem (ich sach nur interaktionelle Großgruppe). Nicht weils Spaß macht, sondern weil man nur unter Stress Achtsamkeit in schwierigen Situationen lernen kann. Das ist zunächst ungewohnt, hilft jedoch sehr, wenn man sich darauf einlässt.

Fazit: Wer hinkommt, um sich "behandeln" zu lassen, ist falsch. Wer bereit ist, wieder selbst handeln zu lernen und damit geschützt und begleitet den Weg aus der jeweiligen Misere rauszufinden, ist richtig.

2 Kommentare

Jel am 23.09.2012

Der Welt schönstes Zimmer? Zufällig Nummer 82? Das hatte ich... ;)

  • Alle Kommentare anzeigen

Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Klinikkonzept und Gesamtatmosphäre
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wegen Panikattacken und einer Angsstörung empfahl mir mein Neurologe die Wollmarshöhe. Vor meiner Anreise war versicherungsmäßig alles abgeklärt gewesen, sodass ich ein großzügiges Zimmer im Neubau beziehen konnte. Gut, dass je nach Finanzierungsmöglichkeit auch kleinere, günstigere Zimmer zur Verfügung stehen. Für Unklarheiten mit der Krankenkasse beschäftigt die Klinik einen eigenen Juristen, der kompetent berät. Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt und die vielfältigen Therapiemöglichkeiten sehr gerne genutzt. Sehr interessant fand ich auch das theoretische Hintergrundwissen, das uns Patienten vermittelt wurde. Man wurde nicht einfach "behandelt", sondern zu "eigenverantwortlichen Handeln" ermutigt. Im positiven Sinn fühlte ich mich ganz oft wie auf einer Fortbildung oder in einem Seminar und nicht wie in einem Krankenhaus. Neben den üblichen Therapiegesprächen möchte ich besonders die Gestaltungstherapie bei Frau G. und die Physiotherapie bei Frau M. hervorheben. Auch meine Exkursionen auf dem Hochseil (besonderen Dank an Herrn W.) werde ich in bleibender Erinnerung behalten. Die Patientengemeinschaft war sehr warmherzig. Bei jeder Verabschiedung an den Wochenenden flossen Tränen und als ich nach 6 Wochen nach Hause ging, war ich überrascht, wie schwer mir der Abschied fiel. Die Eingewöhnung zu Hause dauerte ein bisschen, aber nun kann ein neuer Lebensabschnitt beginnen, auf den ich mich auch sehr freue. Ich kann jedem Patienten mit psychosomatischen Beschwerden diese Klink nur empfehlen. Schade, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung nicht zahlen. Über die Mailfunktion (neben meinem Namen) kann man gerne Kontakt mit mir aufnehmen. Patienten, die sich bei der Wahl der Klink noch nicht sicher sind oder noch Tipps für den Aufenthalt benötigen (und sei es nur, was alles in den Koffer muss), dürfen sich gerne an mich wenden.
Ganz herzlichen Dank an das Team der Wollmarshöhe in Bodnegg !!!

10 Kommentare

roldie05 am 08.04.2012

Ich habe der Klinik Wollmarshöhe nicht eine einzige Träne nachgeweint und war buchstäblich gottfroh, dass mich meine Gattin dort herausgeholt hat, bevor ich von noch mehr Attacken und insbesondere von scharfen Pfeilen getroffen war. - Auch das ist eine (bittere) Realität, die es erforderlich machte, dass ich mein Leben neu ordnen musste. Doch hierzu stellen sich die Verantwortlichen leider nicht.

  • Alle Kommentare anzeigen

persönlich erfreuliche Klinikerfahrung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich würde jederzeit wiederkommen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr qualifizierte aber trotzdem menschliche Atmosphäre)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Besonders die Physiotherapie in den überraschenden Ausprägungen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (es hat alles geklappt)
Pro:
ruhige harmonische, professionelle Behandlung
Kontra:
Stress mit meiner Krankenkasse
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe bewusst einige Zeit verstreichen lassen, damit sich mein Eindruck setzen konnte - aber er ist immer noch ohne Einschränkungen positiv. Ich kam mit sehr schlechten Werten und Schlafstörungen (burn out) an diese Klinik, erfuhr in der ersten Woche, dass Patienten sich oftmals mit Wehmut wieder trennen und dachte bei mir, dass ich diese Erfahrung wohl eher nicht machen werde. Gott sei Dank kam es anderst. Die aus meiner Kenntnis erzielten Erfolge kommen aus drei Komponenten: Sehr qualifiziertes Personal, offene, warmherzige Atmosphäre innerhalb der Klinik und zur Zeit meines Aufenthaltes eine sehr gute Patientengemeinschaft. Ich erlebte in den 6 Wochen meines Aufenthaltes keinerlei Anfeindungen oder Gruppenbildung unter den Patienten, jeder wurde akeptiert, mitgenommen und auch mal umarmt. Es fanden Gespräche statt, bei denen ich mich ohne Angst öffnen konnte - eine ganz neue Erfahrung. Aus meiner persönlichen Absicht, max. 3 Wochen "zu investieren" wurden klaglos 6. Ich wünsche jedem der künftigen Patienten, einen ebensolchen harmonischen Aufenthalt, dann werden die medizinischen Maßnahmen noch verstärkt und man geht, wie in meinem Fall, als "runderneuerter Mensch" wieder ins Berufsleben zurück.

DER ZAUBERBERG

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Tolle Therapeuten, Schöne Lage und warmherzige Athmosphäre
Kontra:
NICHTS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die 6 Wochen auf der WMH waren eine durchweg positive Erfahrung. Das gesamte Klinikteam hat immer das Wohlergehen der Patienten im Sinn, egal ob Verwaltung, Küche, Physio oder Therapeuten. Durch die überschaubare Anzahl von Zimmern / Patienten fühlt man sich schnell "zuhause". Man hat Zeit anzukommen und wird langsam an die eigene Problematik herangeführt. Durch das ganzheitliche Konzept (Körper,Geist und Seele) wird man wieder aufgerichtet ... Ich hätte nie erwartet, dass die meisten Patienten zumindest mit einem weinenden Auge abreisen ! TOLLE KLINIK mit besonderem Spirit ! Kann ich nur weiter empfehlen !

TOP Klinik !

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Top Therapeuten, sehr gute Unterbringung, überschaubarer Rahmen, ruhige Lage !
Kontra:
nix
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 10 Wochen auf der Wollmarshöhe und es gibt nichts Negatives zu berichten. Wer Hilfe will und sein Augenmerk auf den persönlichen Fortschritt richtet, der findet dort seinen individuellen Weg. Die Therpeuten sind sehr qualifiziert und variabel, es werden keine starren Konzepte auf den Patienten "draufgepreßt", jeder hat die Möglichkeit mit seinem Bezugstherapeuten einen individuellen Plan auszuarbeiten, der für ihn paßt.
Meine Meinung: Wer hier meckert über Einrichtung und fehlende Freizeitgestaltungsmöglichkeiten (was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann) , dem geht es noch viel viel viel zu gut !


lg, Zimmer 61 ( 20.08. - 28.10. 11) ;-)

Sehr gute Klinik- das Beste was mir "passieren" konnte

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gutes Konzept, tolles Personal, schöne Lage)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapien, Personal, Lage
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen,

ich war im Sommer 2011 in der Klinik Wollmarshöhe gelandet nach einem Jahr ambulanter Therapie bis schliesslich der völlige Zusammenbruch im Frühjahr 2011 folgte. Diagnose Burn Out und schwere depressive Phase. Nichts ging mehr, Sinnlosigkeit, akute Schlafstörungen, verschieden körperliche Krankheitssymptome (Schmerzen), akute Störung der Merkfähigkeit, und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu weinen - was ich vorher eig. nie musste etc. Nachdem ich meinte ich müsste meine Leistungsfähigkeit mit Tabletten wieder herstellen kam dann das völlige Aus und ohne Plan was bei mir ablief - ich wusste nur das ich so nicht mehr weiter leben wollte und eine längere Therapie und Auszeit benötigte. Der Gedanke an eine "Psycho Klinik" war dabei sehr erschreckend - denn ich war ja meiner Meinung nach nicht einer dieser "Kranken". Ich hatte aber keine Wahl denn schlimmer konnte es nicht mehr werden. Also Anmeldung in der Klink und meine Überweisung. Meine Furcht war völlig unbegründet. Vom 1. Tag an fühlte ich mich gut aufgehoben. Die 1. Woche war erstmal "runterkommen" angesagt - schwerer gemacht als getan als leistungsorientierte Mensch. In der 2. Woche begann dann die eigentliche Therapie. 2x die Woche Einzeltherapie, Gruppentherapie (am Anfang skeptisch im Nachhinein Top), TCM, Bogenschiessen, Qi Gong, Arbeit am Stein, Hochseil, Achtsamkeitsübungen, Sport und Vorträge. Das Team und die Therapie der Wollmarshöhe war für mich einfach perfekt. Man fühlt sich super aufgehoben und wenn man vertraut und sich auf die Therapeuten einlässt merkt man das es viel bewegt. Ganz toll fand ich auch die Umgebung, Natur pur ohne die ganzen Ablenkungen und Lärm des Alltags. Nach 8 Wochen Aufenthalt hiess es dann abreisen. Der Abschied war schwer aber der Koffer gefüllt mit Werkzeugen den Alltag wieder meistern zu können und natürlich die notwendigen neuen Wege gehen zu können. Ganz toll fand ich auch das dies alles ohne Psychopharmaka bei mir gelungen ist. Man vermisst richtig die Zeit nach dem Weg zurück ins Leben. DANKE Wollmarshöhe mit Eurem tollen Konzept, den menschlichen und fachlich guten Mitarbeitern.

Die Klinik war die richtige Entscheidung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Patientengemeinschaft, Therapie, Pflegedienst, Küche
Kontra:
Ein Ei zum Frühstück hat schon gefehlt
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wer keine Bettenburg sucht, sondern ein kleines Haus mit einer tollen Patientengemeinschaft, der ist hier richtig.

Ich bin derzeit Patient und muss sagen, ich bin in der richtigen Klinik gelandet. Die Ärzte und Therapeuten sind kompetent, freundlich und man fühlt sich sofort wohl und angenommen. Immer hat jemand ein offenes Ohr.

Man hat Mitsprache welche Behandlungen man machen möchte. Hochseilgarten, Bogenschießen, Selbsterfahrungsgruppe oder Gestalten sind wertvolle Inhalte. Bereits nach kurzer Zeit kann man die Probleme mal ausblenden und wieder lachen. Auch die Physio ist hervorragend.
Die Küche zaubert ständig tolle Gerichte. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden und es gibt auch keine 3 Menüs zur Auswahl wie im Hotel, aber es wird nur vereinzelt genörgelt. Und Nörgler gibt es halt überall.

Die Zimmer sind unterschiedlich groß, je nach Versicherungsvertrag und daher auch unterschiedlich teuer. Aber man erhält jederzeit Unterstützung, wenn es an Beihilfe / Versicherung geht. Es gibt keinen Druck was die zeitliche Begleichung der Zwischenrechnung angeht.

Das Personal ist von früh bis spät für uns da, immer freundlich und hilfsbereit.
Natürlich gibt es auch Abstriche. Der Kraftraum ist klein und verfügt nicht über die Vielzahl der Geräte, die manche vom Fitneßstudio kennen, aber man kann improvisieren.

Das Schwimmbad ist klein, aber zweckmäßig und die morgendliche Wassergymnastik ist immer sehr lustig.

3 Therapeuten-Gespräche die Woche wären toll, sind aber vermutlich nicht möglich. Ansonsten wäre der Therapieplan auch zu voll und Stress soll ja vermieden werden.

Wer wirklich gesund werden will und sich auch auf Unbekanntes einlassen will, der ist hier richtig. Wer als 1. Klasse-Privat-Patient einen 5 Sterne-Urlaub erwartet, sollte sich lieber etwas anderes suchen.

Für mich war der Aufenthalt hier sehr wertvoll. Die Zeit ist fast vorbei. Ich freue mich auf zuhause, werde aber die Therapeuten und die Mitpatienten vermissen.

Danke !!!!

5 Kommentare

roldie05 am 27.11.2011

Zugegeben, Nörgler gibt es immer und überall. Es ist aber jeweils darauf abzustellen, welche Punkte im Einzelnen aufgegriffen werden. - "Bogenschießen auf der Wollmarshöhe" hat mich an die Todesängste erinnert, die ich dort ausstehen musste, weil stets damit gerechnet zu werden hatte, dass PatientInnen mit scharfen Pfeilen auf mich schießen.

Im Übrigen hält sich in den Foren von Klinikbewertungen.de hartnäckig die Aussage, dass entsprechende, überaus positiv gehaltene Berichte von den Kliniken regelrecht gefaked werden, um laut gewordene Kritik zu überdecken. - Ob dies auch hier so ist?

  • Alle Kommentare anzeigen

Hier bist du richtig!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In dieser Klinik ist man sehr gut aufgehoben. Vom ersten Tag an wußte ich, hier bin ich richtig. Die Klinik, das Personal, die Mitpatienten, es hat einfach alles gepaßt. Hier ist man keine Nummer. Vom ersten Tag an wird man mit Namen angesprochen und jederzeit ist jemand da, wenn man Hilfe benötigt. Ich war in einem der kleineren Zimmer untergebracht. Das hat mir aber gerade gefallen. Klein und gemütlich. Wer auf der Suche nach der richtigen Klinik ist, der kann beruhigt hierher gehen. Klaro, kann man es nicht jedem recht machen und man findet immer was zum Nörgeln. Wer aber bereit ist, an sich zu arbeiten, mitzuarbeiten, sich auf Neues einzulassen wird feststellen, dass es die beste Entscheidung war hierher zu gehen.

Weitere Bewertungen anzeigen...