Ausführlicher Erfahrungsbericht
- Pro:
- Empathie der Schwestern
- Kontra:
- Ablauf, Aufklärung, Essen!!
- Krankheitsbild:
- Chronische Migräne, mit Beteiligung HWS & BWS
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Schmerztherapie – nach dem Umzug von Lehrte nach Großburgwedel.
Die Abläufe müssen sich noch besser einspielen – von der Aufnahme bis zur Organisation der tägl. Termine. Die lange Wartezeit, bis das Zimmer bezogen werden konnte, wurde während meines Aufenthaltes bereits verbessert.
Die Tagesabläufe sind sehr festgelegt und aus meiner Sicht zu wenig individuell auf die Patienten abgestimmt. Die Therapien umfassen tägliche Bewegungstherapie, wechselnde Gruppen zu Schmerzbewältigung und Entspannung (insgesamt 3x pro Woche) sowie bei 15 Tagen Aufenthalt jeweils 3x Physiotherapie und 3x Gesprächstherapie (Psychotherapie).
Ich hätte mir gewünscht, dass individueller auf die persönlichen Ursachen und Zusammenhänge der Schmerzen eingegangen wird.
Es gibt keine Gruppenräume, die Mahlzeiten werden auf dem Zimmer eingenommen.
Beim Essen wünschen selbst die Ärzte mit einem Augenzwinkern „viel Erfolg“. Auf indiv. Allergien und Unverträglichkeiten wird gds. versucht einzugehen. Bei vielen Einschränkungen besteht jedoch deutlicher Verbesserungsbedarf. Meine Ernährung ist schwierig, aber keinesfalls unmöglich.
Beim Mittagessen hat es gut funktioniert. Für Frühstück und Abendbrot hatte ich angeboten, eigenes Brot mitzubringen. Zunächst konnte mir jedoch kein Gefrierschrank zur Verfügung gestellt werden. Im Laufe meines Aufenthaltes wurde dieser freigegeben – zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings kein eigenes Brot mehr dabei.
So hatte ich 15 Tage lang zum Frühstück und Abendbrot Knäckebrot mit Soja sowie einen Aufstrich mit Buchweizenschrot. Meine Bitte war lediglich, den Aufschnitt aufgrund meiner Unverträglichkeiten auszutauschen. Trotz mehrfacher Ansprache wurde dies leider nicht umgesetzt. Dabei wären bspw. Geflügelwurst o.ä. je nach Zutaten mögliche Alternativen gewesen.
Das Botox hat bei mir leider bislang nicht angeschlagen, sodass ich nach 15 Tagen ohne wesentliche Besserung nach Hause zurückkehre.
Die Schwestern waren freundlich und empathisch.


1 Kommentar
Guten Tag, wir bedauern es sehr, dass der Aufenthalt in unserem Hause nicht zu Ihrer vollsten Zufriedenheit erfolgte und Sie diesen Eindruck von unserem Krankenhaus erhalten haben. Gerne prüfen wir Ihre Kritikpunkte und arbeiten Ihren fall intern auf. Hierfür melden Sie sich bitte bei unserem Lob und Tadel Service (https://www.krh.de/lob-tadel). Vielen Dank. Ihr Team des KRH Klinikums Großburgwedel