1a-Erfahrung während und nach des stationären Aufenthaltes
- Pro:
- Betreuung und Therapien
- Kontra:
- Ist eben Krankenhausessen
- Krankheitsbild:
- PTBS, Depression, instabile emotionale Persönlichkeitsstörung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Nach meinem dreimonatigen stationären Aufenthalt in Haus 19 der LVR-Klinik kann ich eine klare Empfehlung aussprechen. Das Pflegepersonal war jederzeit aufmerksam, hervorragend geschult, empathisch und immer bereit zuzuhören sowie angemessen auf Krisen oder Belastungen zu reagieren. Auch Ärzte und Therapeuten haben sich viel Zeit genommen und sowohl in Einzel- als auch Gruppentherapien intensiv gearbeitet. In den Einzelgesprächen wurde auf persönliche Knackpunkte gezielt eingegangen, während die Gruppentherapien sehr professionell begleitet wurden. Besonders bemerkenswert ist, dass Veränderungen oft zunächst unbemerkt bleiben, sich aber nach der Entlassung im Alltag deutlich zeigen. Der Wochenplan ist abwechslungsreich und fordernd, gleichzeitig aber sinnvoll strukturiert. Zusätzliche Gruppenaktivitäten wie Spieleabende werden eigenständig von den Patienten organisiert, was das Gemeinschaftsgefühl stärkt. Das Pflegepersonal beobachtet aufmerksam, unterstützt bei Anliegen aller Art und vermittelt jederzeit das Gefühl, ernst genommen zu werden. Positiv hervorzuheben ist außerdem die Möglichkeit der Nachsorge durch ambulante Angebote nach dem stationären Aufenthalt. Gerade in Krisensituationen kann weiterhin Kontakt aufgenommen werden und man wird ausdrücklich dazu ermutigt, dies auch wirklich zu tun. Insgesamt habe ich mich fachlich wie menschlich sehr gut aufgehoben gefühlt. Daher vergebe ich gerne 5 Sterne.


2 Kommentare
Verpflegung karg und nicht vollständig. Habe mir als ich erfuhr dass es Menüwahl gibt den Wochenplan selber geholt. Trotzdem bekam ich erst am letzten Tag mein Wahlmittagessen Salate und Nachtisch fehlten immer. Zum Frühstück und Abenbrot gab es immer das Gleiche, 2 Scheiben Käse. Keine Wurst etc.