Ärzte u. Pflege-Team Spitze, Ausstattung mangelhaft
- Pro:
- Ärzte und Pflege-Team
- Kontra:
- Ausstattung mangelhaft
- Krankheitsbild:
- Knie-TEP
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Die Knie-OP im Frühjahr 2026 durch Hr. Dr. Joachim Weber war erfolgreich, nach Reha und anschließender Physio-Therapie bin ich heute schmerzfrei. Dafür herzlichen Dank, Hr. Dr. Weber kann ich nur empfehlen!
Auch das Pflege-Team des St. Josefskrankenhauses ist Spitze, alle waren sehr freundlich und hilfsbereit, ich wurde gut versorgt. Jedoch ist die Ausstattung auf der Station mangelhaft. So fehlten u.a. Rollstühle. Den Transport mittels eines umgebauten Toiletten-Stuhles zur Röntgenabteilung im Keller empfand ich als sehr beschämend. Auf die Möglichkeit, dass jemand nach einer Knie- oder Hüft-OP die etwas längere Strecke nicht zu Fuß bewältigen kann, sollte ein KH eingerichtet sein.
In der Dusche wäre ein Hocker hilfreich gewesen. Alles ist etwas in die Jahre gekommen, trotzdem sauber und ordentlich. Immerhin war das Essen, das direkt im Haus gekocht wird, gut und kam immer heiß bei mir an.


1 Kommentar
Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrung schildern. Es tut mir leid, dass der Termin für Sie nicht zufriedenstellend verlaufen ist. Ihre Hinweise zur aus Ihrer Sicht zu kurzen Anamnese, zu bereits ausgeschöpften Therapiemaßnahmen sowie zur Einschätzung der bildgebenden Befunde nehme ich ernst.
Aus medizinischer Sicht ist es nachvollziehbar, dass erneut konservative Maßnahmen wie Physiotherapie oder Akupunktur empfohlen wurden, da Ihre Bildgebung keine eindeutige Operationsindikation zeigt. Auch der Hinweis auf die begrenzte Wirkdauer einer Facettendenervierung ohne bildmorphologische Veränderungen oder diagnostischer Infiltration zur Ermittlung des Schmerzfokus ist aus fachlicher Sicht korrekt und weltweit durch Fachanalysen bestätigt – insbesondere im Rahmen der erneuten Begutachtung Ihres Befundes, Bilder, und geäusserten Symptome können diese nicht wirksam durch die gewünschte Verfahrenstechnik verbessert werden und muss dementsprechend scheitern. Vor diesem Hintergrund konnte Ihrem Wunsch nach einem interventionellen Eingriff ohne klare medizinische Indikation und ohne nachhaltiges Ziel nicht entsprochen werden. Dies führte – im Beisein Ihrer Frau – zu einer für Sie unbefriedigenden Verabschiedung, die mir deshalb in Erinnerung geblieben ist, weil der geäußerte OP-Wunsch die Anamnese und die klinische Untersuchung überlagerte und die Kommunikation erschwerte.
Gerade die Ablehnung bestimmter Verfahren oder nicht zielgerichtete Wünsche, die medizinisch nicht sinnvoll oder nicht wirksam erscheinen, gehört zu meiner tief empfundenen Verantwortung gegenüber meinen Patientinnen und Patienten. Wenn konservative Maßnahmen noch nicht ausgeschöpft sind und keine eindeutigen morphologischen Veränderungen vorliegen, ist ein operatives Vorgehen nicht angezeigt. Eine Operation stellt immer das letzte Mittel dar, wenn alle anderen Optionen keine Besserung bringen.
Selbstverständlich kann es unterschiedliche fachliche Einschätzungen geben. Deshalb habe ich – wie in solchen Situationen üblich – ausdrücklich zur Einholung einer zweiten Meinung geraten.
Ich hoffe sehr, dass sich Ihre Beschwerden durch weitere konservative Maßnahmen, einschließlich osteopathischer Behandlungen, bessern und letztlich keine Intervention notwendig wird. In vielen Fällen lässt sich so eine Behandlungsspirale mit möglichen Folgeeingriffen vermeiden, die ein Grund dafür ist, dass Wirbelsäulenchirurgie in der öffentlichen Wahrnehmung oft kritis